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Nachricht vom 22.10.2016    

Workshop futureING für angehende Ingenieure

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen organisierte zum bereits neunten Mal in den Herbstferien den Workshop „futureING“ für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufen, die Ingenieure werden wollen.

Experiment zur Veranschaulichung der Zustandsveränderung von Materialien bei unterschiedlichen Temperaturen Foto: Veranstalter

Kreis Altenkirchen. Auch in diesen Herbstferien lud die Kreiswirtschaftsförderung in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Materialkunde und Werkstoffprüfung der Universität Siegen wieder Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufen ein, am Workshop futureING – deine Zukunft als Ingenieur teilzunehmen. 17 Schüler und eine Schülerin sind der Einladung gefolgt und konnten beim diesjährigen Gastgeber, der DALEX Schweißmaschinen GmbH & Co. KG aus Wissen vielfältige Informationen zum Ingenieursberuf und einem ingenieurswissenschaftlichen Studium in der Region erhalten.

Was macht eigentlich ein Ingenieur, wie sind die Anforderungen für ein Maschinenbaustudium und welche Berufsaussichten sind mit einem ingenieurswissenschaftlichen Studium erreichbar waren nur einige der Fragen, die während des Workshops beantwortet wurden. Wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Siegen stellten die Universität und im Besonderen die Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät vor und zeigten auf, welche Studienangebote es gibt und wie das Studium inhaltlich aufgebaut ist. Daneben wurde durch Prof. Dr. Horst Idelberger auch das durch den Kreis initiierte Duale Studium Maschinenbau in der Region Westerwald vorgestellt und die Unterschiede eines Dualen Studiums an einer Hochschule zum „normalen“ Studium an der Universität aufgezeigt.

In spannenden Experimenten, die durch Katharina Esleben und Sven Brück vom Institut für Werkstofftechnik der Universität Siegen betreut wurden, konnten die angehenden Abiturienten sich mit den naturwissenschaftlichen Themen vertraut machen. Beispielsweise wurde anhand einer Rose, welche man in flüssigen Stickstoff hielt, veranschaulicht, wie sich Stoffe unter verschiedenen Bedingungen verhalten. Anhand des Beispiels der Rose zersprang diese wie Glas, nachdem Sie durch den Stickstoff heruntergekühlt wurde.



In einem gemeinsamen Rundgang durch den Betrieb berichteten Ingenieure der Firma DALEX von Ihrem Berufsalltag, gaben praxisnahe Einblicke in die verschiedensten Tätigkeitsbereiche eines Ingenieurs und führten in die Welt der Widerstandsschweißtechnik ein. „Wir sind als regional ansässiges Maschinenbauunternehmen natürlich stark am Austausch zwischen Schule und Wirtschaft interessiert und haben immer Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieuren aus der Region. Daher haben wir uns besonders über die Möglichkeit gefreut, unser Unternehmen den angehenden Abiturienten einmal näher vorstellen zu können“ berichtet DALEX-Geschäftsführer Friedrich Mayinger.

„Der Workshop richtet sich an die Oberstufenschüler aus unserem Kreis und die beiden Gymnasien in Marienstatt und Herchen, da diese Schulen ebenfalls von Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis Altenkirchen besucht werden. Mit unseren Projekten möchten wir einerseits dazu beitragen, dass die regionalen Unternehmen auch in Zukunft ihren Fachkräftebedarf decken können. Daneben ist es uns aber auch ein großes Anliegen, den Jugendlichen eine Inspiration für ihre spätere Berufs- oder Studienwahl mitzugeben und Perspektiven in der Region aufzuzeigen“ führt Projektleiterin Jennifer Kothe von der Wirtschaftsförderung weiter aus.



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