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Nachricht vom 16.11.2016    

Gesundheitsmanagement macht Schule

Investitionen in die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter zahlen sich langfristig aus – auch an Schulen der Region. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz zeichnete jetzt die Erich-Kästner-Schule in Altenkirchen für deren Engagement in Sachen Gesundheitsmanagement aus.

Andreas Hacker (r.), Abteilungsleiter Prävention der Unfallkasse, zeichnet zusammen mit Markus Schwan (links) und Sabine Leistikow (2.v.l.) Ingrid Loos, Sandra Hummer und Ingrid Klöckner von der Erich-Kästner-Schule Altenkirchen mit einer Urkunde aus. (Foto: Unfallkasse RLP)

Altenkirchen. 13 Schulen beteiligten sich am Pilotprojekt „Gesundheitsmanagement macht Schule“ der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Das Konzept ist auf zwei Jahre angelegt und soll präventive, gesundheitsfördernde und erhaltende Strukturen und Prozesse auf Schulebene initiieren. Aktiv dabei war die Erich-Kästner-Schule aus Altenkirchen, die nun von der Unfallkasse in Andernach mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde.

Um das Projekt nach zwei Jahren zu beurteilen, stellte das Projektteam der Schule im Oktober 2016 während einer Dienstbesprechung die Fragen: „Wo hat sich für mich persönlich etwas verändert?“ oder auch „Für einen erfolgreichen Abschluss des Projekts fehlt mir …“. Dabei ließ sich feststellen, dass die Lehrerschaft das Projekt insgesamt als erfolgreich und gewinnbringend erachtet hat. „Allerdings ist das kein festgelegtes, statisches Ergebnis, es muss fortlaufend in den Blick genommen und begonnene Prozesse fortgeführt werden, um erreichte Ergebnisse zu sichern“, so das Team der Erich-Kästner-Schule.

„Das Projektkonzept soll die Qualität von Schule, Bildung und Erziehung erhalten und gegebenenfalls erhöhen. Außerdem soll es die Ressource Gesundheit weiter entwickeln und nutzen. Das Thema hat einen hohen Stellenwert, denn nur gesunde Lehrpersonen haben auch gesunde und zufriedene Schülerinnen und Schüler“, so Andreas Hacker, Leiter Abteilung Prävention der Unfallkasse. Er dankte den Teilnehmenden bei der Auszeichnung für ihr Engagement. „In Kürze beginnt für weitere interessierte Schulen ein neuer Projektdurchgang, in den die mit Ihnen im engen Dialog resultierenden Erfahrungen zur weiteren Prozessgestaltung einfließen werden“, richteten sich Sabine Leistikow und Markus Schwan, bei der Unfallkasse verantwortlich für das Projekt, an die teilnehmenden Schulen. Am nächsten Zyklus „Gesundheitsmanagement macht Schule“ können sich noch weitere interessierte Schulen beteiligen.



Zentraler Ansatz des Angebots der Unfallkasse ist die Qualifizierung der Personen, die über einen größeren Wirkungs- bzw. Einflussbereich im schulischen Geschehen verfügen. Basis der Zusammenarbeit zwischen der Unfallkasse und der Schule ist eine im Vorfeld abgeschlossene Unterstützungsvereinbarung. Das Vorhaben berücksichtigt, dass jede Schule anders ist und jede Schule ihren Schwerpunkt vor Ort individuell setzen kann und soll.

An den Projektveranstaltungen für Multiplikatoren nehmen jeweils zwei, den gesamten Projektverlauf begleitende Personen der Schulen teil. Daneben richten sich zwei Veranstaltungen speziell an die Schulleitungen.


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