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Nachricht vom 06.03.2017    

Westerwaldschule Gebhardshain gut aufgestellt

Räumlich absolut in Ordnung, pädagogisch sehr gut aufgestellt, technisch nur wenig Optimierungsbedarf und engagiert geführt. So fand die SPD-Fraktion des VG-Rates der neuen Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain bei ihrem Besuch die Realschule Plus, die bekannte Westerwaldschule in Gebhardshain vor.

Mehrzweckraum der Westerwaldschule Gebhardshain: Schulleiter Ralph Meutsch (2.v.l.) freut sich über das Interesse der SPD-Fraktion und Fraktionsvorsitzender Benjamin Geldsetzer (3.v.l.) über die aufgeschlossene Gastfreundschaft. Initiator des Treffens war Fraktionsvize Christoph Schneider (3.v.r.). Foto Reiner Guse

Gebhardshain. Schulleiter Ralph Meutsch sowie der pädagogische Koordinator Roland Jakubowski und Hausmeister Reiner Guse begrüßten eine starke Delegation neugieriger Kommunalpolitiker um den Fraktionsvorsitzenden Benjamin Geldsetzer und bedankten sich bei Geldsetzers Vertreter Christoph Schneider für dessen Initiative. Sowohl die Schulleitung, als auch die früheren Mitglieder des Gebhardshainer VG-Rates waren voll des Lobes für den bisherigen Schulträger. Im Blick zurück sei es seinerzeit die richtige Entscheidung gewesen, die Schule nicht an den Kreis abzugeben. Ratsmitglied Bernd Becker – auch Mitglied des Kreistages – erinnerte an die damalige Situation: "Wir waren uns zum Zeitpunkt der letzten Schulentwicklungsplanung fraktionsübergreifend sicher, dass unsere Schule sich am Markt behaupten würde. Und genau das hat sie getan und mit Qualität überzeugt."

Der Schulleiter lieferte während eines Rundgangs beeindruckende Daten und Informationen. Die Stärken der Schule seien in den letzten Jahren gepflegt und ausgebaut worden. Ganz kontinuierlich habe sich die Schule von der Hauptschule über die Regionale Schule zur Realschule Plus entwickelt und die gezielt gewählte integrative Arbeitsweise der Schule sei ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Zum Markenkern der Schule gehöre auch der Jobfux, der für eine einzigartige Vernetzung in die heimische Wirtschaft sorge. Die Wirtschaft unterstütze ihrerseits die Schule nach Kräften, weil sie ihre bedeutende Rolle für die Bildung junger Menschen zu schätzen wisse. Die gute Zusammenarbeit sei durch den 2016 erstmals durchgeführten – vom Bildungsministerium vorgegebenen - "Tag der Berufs- und Studienorientierung" noch einmal intensiviert worden, die Unterstützung durch heimische Firmen sei beeindruckend gewesen.

Meutsch regte in diesem Zusammenhang an, für die Finanzierung der Stelle des Jobfuxes eine dauerhafte Lösung zu finden. Er werde aus dem "ESF", dem europäischen Sozialfonds, teilfinanziert, was im Prinzip ja gut sei, aber mit einer derart großen – immer wiederkehrenden – Antragsbürokratie verbunden, die in keinem Verhältnis zur selbstverständlichen Erforderlichkeit der Stelle stehe. Eine Schulsozialarbeiterin komplettiere das Unterstützungsangebot, von dem Lehrkräfte und Schüler gleichermaßen profitierten, erklärte Meutsch und freute sich über ein motiviertes und junges Kollegium.
Wichtig war dem Schulleiter auch der Hinweis auf die entspannte, gute und professionelle Zusammenarbeit mit den Jugendsachbearbeitern der Polizeiinspektion Betzdorf. "Dass Polizisten sich so selbstverständlich an der Schule bewegen und mit ihren Informations- und Aufklärungsangeboten auf so viel Interesse bei den Schülerinnen und Schülern stoßen, war vor einigen Jahren noch nicht denkbar."



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"Die fünfte Klasse startet bei uns fünfzügig ins nächste Schuljahr", erläutert Meutsch den Gästen und weist darauf hin, dass die Westerwaldschule mit über 500 Schülerinnen und Schülern wohl mittlerweile eine der größeren Realschulen Plus im Kreis sei. Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 32 Gemeinden rund um Gebhardshain besuchen demnach die Westerwaldschule Gebhardshain. So gesehen sei die Westerwaldschule mit ihrem Einzugsgebiet im ländlichen Raum zentral gelegen.

Zum Thema Schülerbeförderung war man sich zwischen Besuchern und Gastgebern einig, dass es ohne feste Schulbezirke in Kauf genommen werden müsse, dass Schulen unterschiedlich nachgefragt würden. Die Wege würden ja auch nicht unbedingt dadurch länger, dass eine VG-Grenze überschritten werde. Natürlich kam der aktuell entstehende Schulentwicklungsplan des Kreises Altenkirchen zur Sprache. Die Westerwaldschule sei hervorragend am "Schulmarkt" etabliert und – da waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig – aus der aktuellen Schullandschaft nicht wegzudenken. Einiges spreche von Seiten der politischen Gremien dafür, dass die Schule in die Trägerschaft des Kreises übergehen könnte. Es erscheine schon alleine unlogisch, wenn in einer Verbandsgemeinde die weiterführenden Schulen unterschiedlichen Schulträgern zugeordnet seien, meinte Fraktionssprecher Benjamin Geldsetzer, der als Kreistagsmitglied auch Mitglied des Schulträgerausschusses ist.

Geldsetzer: "Auch wenn die Westerwaldschule an den Kreis übergeht, wird sie uns weiter am Herzen liegen. Genauso wie die anderen Schulen in unserer ebenso neuen, wie großen und schönen Verbandsgemeinde. Ganz eindeutig haben wir aktuell die größeren Herausforderungen in Betzdorf; mit der Leitung der dortigen Realschule Plus sind wir – wie die SPD-Kreistagsfraktion - in gutem Kontakt". (SPD Pressemitteilung)


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