Pech für Pablo Kramer beim 1. Lauf des ADAC-Kart-Masters
Am letzten Wochenende trafen sich zu dem 1. ADAC-Kart-Masters Rennen die besten Kartfahrer Deutschland auf dem Scheppermannring in Ampfing (Bayern) um hier ihr Können unter Beweis zu stellen. Diesmal liefen die Renntage nicht optimal, in der Gesamtwertung kam er auf Platz 5.

Hamm/Ampfing. Aus Hamm/Sieg ging der 12-jährige Pablo Kramer, Nachwuchsfahrer des AC Hamm mit Vater als „Schrauber“ und Teamchef Frank Schumacher (FSR Performance) in der Klasse Bambini mit 25 Teilnehmern an den Start.
Der Freitag startete mit leichtem Schneefall und Dauerregen und war eine echte Herausforderung für Fahrer, Team und Kart. Am Samtag hellte sich das Wetter auf und Kramer konnte beim Quali auf Platz 4 vorfahren. In den beiden folgenden Heatläufen konnte er dann jeweils bis zum 2. Platz vorfahren und beide Heats mit der besten gefahren Zeit abschließen. So durfte er dann am Sonntag auf Startplatz 2 ins 1. Rennen starten.
Beim Start wurde Kramer von seinem Hintermann angeschoben und konnte so einen Blitzstart hinlegen und sofort auf Position 1 vorfahren. Doch die Freude hielt nicht lange, es gab fünf Sekunden Zeitstrafe wegen Frühstart (Pablo war eine halbe Kartlänge vor der Führenden über die Startlinie gefahren) und wurde von dem Rennleiter (nach der Strafe) auf Platz 11 gesetzt.
Im 2. Rennen konnte Pablo wieder mit einem Blitzstart von 11 auf 3 vorfahren. Diesmal im Reglement. Doch die Mitbewerber folgten ihm wie an einer Perlenkette. Als Pablo dann zum Überholen ansetzte und sich Platz 2 holen wollte, machten die Verfolger die „Tür zu“ und Pablo landete auf Platz 6.
Pablo nach dem Rennen: "Die Rennleiterentscheidung war für mich echt ärgerlich. Ich war das ganze Wochenende auf Bestzeit unterwegs. Die 5-Sekunden-Strafe hat mich weit nach hinten geworfen. Aber so ist es halt im Rennsport mal gewinnt man, mal läuft es nicht so gut. Ich konnte mir immer noch 24 Punkte für die Meisterschaft sichern und Platz 5 in der Gesamtwertung einfahren".
Am 13./14 Mai geht es nach Wackersdorf zum 2. SAKC-Rennen.
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