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Nachricht vom 13.10.2017    

Einem Selbacher Wahrzeichen wieder Geltung verschafft

Die Freie Wählergruppe (FWG) Selbach hatte zu ihrem diesjährigen Aktionstag auf die Elgenhardt zum großen Kreuz aufgerufen, um das Denkmal und die Zuwegungen von Ästen freizuschneiden.

Das Kreuz auf der Elgenhardt, einem Wahrzeichen von Selbach ist wieder gut sichtbar und gut zu erreichen. Foto: FWG

Selbach. Seit nunmehr 35 Jahren ragt auf der so genannten Elgenhardt, einem steilen Niederwaldhang am Rande des Dorfes, ein imposantes silberfarbenes Kreuz empor. An dessen Einweihung mitten im Hauberg, so berichteten Medien 1982, hatten rund hundert Selbacher teilgenommen. Auf eine private Initiative hin errichteten damals einige einsatzfreudige Bürger auf einem Felsvorsprung das knapp fünf Meter hohe verzinkte Kreuz. Inzwischen kann man es, nach der St. Anna Kirche, getrost als Wahrzeichen von Selbach benennen. Bis in die heutigen Tage und hoffentlich noch lange Zeit kümmern sich engagierte Bewohner des Ortes um dieses markante Objekt, indem sie es beispielsweise regelmäßig anstreichen und im Advent mit einer Lichterkette erstrahlen lassen.

Nun war es wieder erforderlich, die beiden Zuwegungen zum Kreuz und dieses selbst von Astmaterial freizuschneiden. Zu der Aktion hatte die ansässige Freie Wählergruppe eingeladen. Es fand sich mit rund zehn Personen eine schlagkräftige Truppe zusammen, die sich der Aufgabe mit Sägen und Heckenscheren beherzt annahm. Die Metallkonstruktion selbst, so bewerteten die Selbacher, ist noch tadellos, jedoch soll ein frischer Farbauftrag bei trockener Wetterlage in nächster Zeit folgen, außerdem werden noch Richtungshinweisschilder erneuert. Selbstverständlich durfte im Anschluss an den Arbeitseinsatz ein verdienter Imbiss vor kleinem Lagerfeuer sowie bei schönster Aussicht auf das Dorf und die umliegenden Wiesen und Wälder nicht fehlen. Diese Augenweide, als Belohnung nach einer anstrengenden Wanderung, kann jeder auf einer nebenstehenden Ruhebank genießen.

„Das Kreuz ist nicht nur Heilszeichen, es soll auch ein Mahnmal der Christen sein, für das Unrecht, das in der Welt geschieht.“ Mit diesen Worten hatte der Pastor damals das neue Kreuz eingeweiht – eine Aussage, die an Aktualität nicht eingebüßt hat. (PM)


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