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Nachricht vom 06.08.2009    

Thomas Magnete: Herausforderungen stellen

Die Firma Thomas Magnete in Herdorf begegnet der Wirtschaftskrise offensiv durch einen Strategiewechsel - das heißt die Entwicklung zusätzlicher Produkte und Projekte. Davon konnten sich jetzt Landrat Michael Lieber, Herdorfs Bürgermeister Uwe Erner und die Geschäftsführung der Wirtschafts-Förderungs-Gesellschaft (WFG) überzeugen.

Herdorf. "Für uns ist eine Perspektive nach der Wirtschaftskrise wichtig. Daher führen wir einen Strategiewechsel durch und konzentrieren uns zusätzlich auf neue Produkte und Projekte", so Markus Krauss, Geschäftsführer der Thomas Magnete GmbH. Landrat Michael Lieber und die Geschäftsführer der WFG, Berno Neuhoff und Oliver Schrei, sowie deren Mitarbeiter Tim Kraft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort bei der Firma Thomas Magnete GmbH in Herdorf über die derzeitigen Herausforderungen der heimischen Automobilzulieferindustrie in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise zu informieren. Auch der Bürgermeister der Stadt Herdorf, Uwe Erner, war mit von der Partie. Thomas Magnete, zu deren Endkunden hauptsächlich die Hersteller von Mittel- und Oberklassefahrzeugen gehören, profitiert von der Absatzförderungsmaßnahme der Bundesregierung (Abwrackprämie) nur minimal. Auf die starken Umsatzeinbrüche seit dem Herbst vergangenen Jahres hat man mit Anpassungsmaßnahmen reagiert. Derzeit ist man bestrebt, mit Kurzarbeit die Stammbelegschaft zu halten. Ein Vorteil, der sich heute bezahlt macht, sind die engen Beziehungen zu Kunden, die in der Vergangenheit aufgebaut wurden. "Langfristige Kundenbeziehungen sind sehr wichtig. Nur wenn die Kunden zufrieden sind, entwickelt sich ein Unternehmen weiter und dann sind auch die Mitarbeiter zufrieden", so Markus Krauss.
In den Entwicklungsabteilungen sind einige große Projekte in den Bereichen der Emissions- und Verbrauchsreduzierung auch für kleine und mittlere Kraftfahrzeuge nahezu serienreif entwickelt, sodass ab dem Jahr 2010 wieder mit steigenden Umsatz- und Absatzzahlen gerechnet werden kann.
Landrat und WFG zeigten sich beeindruckt von dem positiven und aktiven Umgang mit den Folgen der Krise und freuten sich über den deutlichen Optimismus, den die Verantwortlichen des Unternehmens zum Ausdruck brachten.
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Foto (von links): Oliver Schrei (Geschäftsführer WFG), Berno Neuhoff (Geschäftsführer WFG), Landrat Michael Lieber, Markus Krauss (Geschäftsführer Thomas Magnete), Achim Greis (Thomas Magnete), Uwe Erner (Bürgermeister der Stadt Herdorf).


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