4. Landestreffen der Initiative „Ich bin dabei!“
Rheinland-Pfalz ist Spitze was bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement betrifft. Beim 4. Landestreffen der Initiative "Ich bin dabei!" waren die Vertreter der Verbandsgemeinden Betzdorf-Gebhardshain, Hamm/Sieg und Flammersfeld aus dem Kreis Altenkirchen dabei.

Mainz/Kreisgebiet. „Ob Bürgerbus, Reparatur-Café, Lesespaß oder Natur erleben – durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und die Initiative „Ich bin dabei!“ ist auch in diesem Jahr eine Vielzahl an Projekten entstanden, die das Gemeindeleben bereichern und durch die positive Atmosphäre in den Projektgruppen das Gemeindegefühl stärken. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Engagierten, den Moderationsteams und Bürgermeistern, dass sie sich auf die neue Idee der Initiative eingelassen haben“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, beim vierten Landestreffen der Initiative „Ich bin dabei!“, das am Montag mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Staffel in der Staatskanzlei stattfand.
Knapp die Hälfte der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ist ehrenamtlich engagiert. Das Land liegt damit beim freiwilligen Engagement an der Spitze der Bundesländer in Deutschland. Jedoch gibt es auch Menschen, die ihren Weg zu einem möglichen Engagement noch nicht gefunden haben. Darauf gibt die Initiative von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem Beauftragten für ehrenamtliches Engagement, Bernhard Nacke, seit 2013 eine Antwort. Mit der Initiative will die Ministerpräsidentin zusammen mit den Kommunen das bürgerschaftliche Engagement weiter stärken und dabei aktiv auf Bürgerinnen und Bürger zugehen. Außerdem soll Kommunen dabei geholfen werden, das bestehende Engagement durch Weiterentwicklung von Strategien und Strukturen zu unterstützen.
In der vierten Staffel beteiligten sich die Stadt Ingelheim am Rhein sowie die Verbandsgemeinden Bad Sobernheim, Betzdorf-Gebhardshain, Flammersfeld, Hagenbach und Hamm (Sieg). Dort sind 46 Projektgruppen entstanden, in denen sich rund 350 Menschen engagieren. Die thematische Bandbreite der Projektgruppen ist groß, denn jede Kommune ermöglicht vor Ort den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Ideen umzusetzen, die sie selbst wünschen und eigenverantwortlich realisieren.
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„Wir wissen, wie wichtig das bürgerschaftliche Engagement für unsere Gesellschaft ist. Ohne diesen freiwilligen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger würde unser soziales, kulturelles, aber auch unser politisches Zusammenleben nicht so gut funktionieren. Gleichzeitig interessieren sich viele Bürgerinnen und Bürger für das Gemeinwohl und wollen sich dementsprechend engagieren. Auf Landesebene wollen wir die Kommunen und Bürgerinnen und Bürger vor Ort deshalb weiterhin begleiten und unterstützen“, so der Chef der Staatskanzlei.
An der Initiative sind mittlerweile 22 Kommunen beteiligt: Die Städte Boppard und Worms, die Verbandsgemeinden Kirn-Land, Nierstein-Oppenheim, Prüm und Sprendlingen-Gensingen aus der ersten Staffel, die Stadt Andernach und die Verbandsgemeinden Adenau, Bernkastel-Kues, Otterbach-Otterberg und Traben-Trarbach aus der zweiten Staffel, die Stadt Kirn und die Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Heidesheim, Montabaur, Rhein-Selz (erweiterte VG Nierstein-Oppenheim) und Stromberg aus der dritten Staffel sowie die sechs Städte und Verbandsgemeinden der vierten Staffel. In diesen 22 Kommunen gibt es jetzt rund 210 Projektgruppen und 1280 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zum Teil schon bis zu vier Jahre aktiv sind. (PM)
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