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Regenbogenfahrer in Wissen herzlich empfangen
Sie machen Mut und werben für Unterstützung der Deutschen Kinderkrebsstiftung mit Sitz in Bonn: Die Regenbogenfahrer. 40 ehemalige krebskranke Kinder und Jugendliche fahren seit 1993 durch die Republik mit ihrer mutmachenden Botschaft: Wir haben es geschafft, ihr könnt es auch. In diesem Jahr führte die 7. Etappe durch den Kreis Altenkirchen von Dermbach nach Wissen, anschließend ins Siegtal zur Kinderklinik St. Augustin. In Wissen wurden die 40 Fahrer von Bürgermeister Michael Wagener mit einem kräftigen Frühstück empfangen.

Wissen. Unter dem Dach der Deutschen Kinderkrebsstiftung startete die 17. "Regenbogenfahrt" am 29. August in Mannheim. Die 40 Fahrer in ihren schönen bunten Trikots wurden in Wissen zum Frühstück empfangen. Bei kühlen Temperaturen war die Gruppe in Dermbach, wo sie im Haus Concordia übernachtet hatte, am frühen Morgen gestartet.
Für Michael Wagener war es eine Ehrensache, die Gruppe zu empfangen und zu bewirten. Gegen 10 Uhr trafen die Fahrer in der Stadt ein, und da vor dem Rathaus noch kein Sonnenstrahl den Platz erwärmte, wurde das Frühstück kurzerhand vor die Westerwald Bank in den Sonnenschein verlegt. Hier gab es Getränke, belegte Brötchen, Obst und vieles mehr. "Das ist eine schöne und wichtige Sache, die sie mit ihrer Radtour durchführen", meinte Wagener und sein herzlicher Gruß galt den jungen Fahrern.
Es sind alles ehemalige Krebspatienten, die sich seit 1993 auf das Fahrrad schwingen und verschiedene Radtouren quer durch die Republik im Sommer durchführen. "Wir haben es geschafft, ihr könnt es auch schaffen", so das Motto der Regenbogenfahrer. Sie fahren Kinderkrebskliniken an und besuchen dort die jungen Patienten. Sie sammeln Spenden für die Deutsche Kinderkrebsstiftung mit Sitz in Bonn. Die Regenbogenfahrer wollen mit ihrer Fahrt, die in diesem Jahr von Mannheim bis nach Köln führt, betroffenen Kindern und Eltern Mut machen. Ein weiteres Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu informieren und um die Notwendigkeit der Unterstützung für die Betroffenen zu werben.
Eine Sprecherin der Gruppe, Andrea Wagner aus Freiburg, hatte ein Foto mit allen Teilnehmern der diesjährigen "Regenbogenfahrt" als Dankeschön für das Rathaus mitgebracht. Die Pause vor der letzten Bergetappe (Nisterbrück-Oettershagen-Roth) war willkommen, und dann ging es weiter in Richtung St. Augustin, wo die Kinderklinik besucht wurde.
Die 40-köpfige Gruppe war von der 7. Etappe der gesamten Tour nicht unbedingt begeistert. "Uns fehlt hier das Radwegenetz, die Fahrt auf den Bundesstraßen ist ja lebensgefährlich", meinten einige Tourteilnehmer. "Wir kommen wieder, wenn es den Siegtalradweg bei euch gibt", sagte einer der Tourleiter mit Lob für das Bundesland Nordrhein-Westfalen, wo das Radwegenetz deutlich besser sei.
Unter www.regenbogenfahrt.de kann man sich zur Tour umfassend informieren. (hw)
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Toursprecherin Andrea Wagner aus Freiburg (links) hatte für das Wissener Rathaus ein Geschenk zur Erinnerung mitgebracht. Fotos: Helga Wienand
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