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Nachricht vom 14.09.2009    

ADAC-Training begeisterte Fünftklässler

Richtiges Verhalten für einen sicheren Schulweg - das war Inhalt eines ADAC-Trainings für die Fünftklässler an der Integrierten Gesamtschule in Hamm. Die Kinder waren begeistert.

Hamm. "Achtung Auto" hieß es auch in diesem Jahr wieder für alle 111 neuen Fünftklässler, die in diesem Jahr an der Integrierten Gesamtschule Hamm eingeschult wurden. Als fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit der IGS hat sich das ADAC-Verkehrs-Sicherheitsprogramm etabliert, welches traditionell in den ersten Schulwochen durchgeführt wird und die neuen Schülerinnen und Schüler auf ihren veränderten Schulweg vorbereiten und für mögliche Gefahren sensibilisieren möchte.
Zwar waren sich fast alle Schülerinnen und Schüler sicher, schon viel über richtiges Verhalten im Straßenverkehr zu wissen, aber letztendlich gab es doch für jeden Teilnehmer noch Neues und Interessantes zu erlernen.
Das etwas andere Konzept der Aktion "Achtung Auto" ergänzt die schulische Verkehrserziehung, mit dem weitgehend theoretischen Wissen über Straßenverkehr und Autos, um die praktische Komponente, da die Schülerinnen und Schüler hier nach dem Prinzip "learning by doing" reale Verkehrssituationen erleben und in diesen selbstständig handeln müssen.
Oftmals sind Kinder noch nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines nahenden Fahrzeugs richtig einzuschätzen. Zudem glauben sie häufig, dass ein Fahrzeug - ebenso wie ein Fußgänger - einfach anhalten kann. Um den Schülerinnen und Schülern diesen Trugschluss deutlich zu machen, setzt die Aktion "Achtung Auto" bei ihnen selbst an: Aus vollem Lauf sollten die Jungen und Mädchen an einem vorgegebenen Punkt stoppen, wobei sie erkannten, dass sie nicht so prompt anhalten konnten, wie sie erwartet hatten.
Steigerung dieser ersten "Bremswegerfahrung" war das Anhalten auf ein Zeichen hin. Hierbei wussten die Schüler also nicht, wo sie bremsen sollten, sondern mussten voll konzentriert auf das Zeichen hin reagieren. So erlebten sie am eigenen Leib die jedem Kraftfahrer bekannte Formel "Reaktionsweg plus Bremsweg gleich Anhalteweg".
Eine weitere Aufgabe des ADAC-Trainings bestand darin, den zu erwartenden Haltepunkt eines Autos mit vorgegebener Geschwindigkeit zu schätzen und durch Pylonen zu markieren. Hierbei verschätzten sich die meisten Schülerinnen und Schüler erheblich: Der bremsende Wagen schlitterte stets an den Hütchen vorbei.
Zum Abschluss des Trainings lernten die Schüler noch etwas über die Gefährdungen von Fahrern und Beifahrern. So machten sie - natürlich ordnungsgemäß gesichert - die Erfahrung einer Vollbremsung und erkannten dabei die Schutzwirkung des Gurtes.
Kaum zu glauben waren für einige auch die Informationen zu den enormen Kräften, die bei einer ungesicherten Bremsung frei werden. So schießt beispielsweise ein etwa 20 Kilo schweres Kind bei einer Vollbremsung aus 50 Km/h mit einem "Schub" von etwa 1000 Kilogramm vorwärts!



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