Werbung

Nachricht vom 02.04.2018    

In Horhausen flogen die Ostereier

Am Ostersonntag begann um 14 Uhr der Ostereier-Weitwurf-Wettbewerb auf der Wiese am Gerätehaus der Feuerwehr Horhausen. Die „Macher“ des 32. Ostereier-Weitwurf-Wettbewerbs, die Ortsgemeinde Horhausen, die VG Flammersfeld, der Heimat- und Verkehrsverein Horhausen wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Horhausen unterstützt. Trotz des regnerischen Wetters waren die Veranstalter mit dem Besuch zufrieden.

Volle Konzentration zeigten die Teilnehmer. Fotos: kkö

Horhausen. Am Ostersonntag ist der Bereich um das Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr Horhausen seit Jahren das Ziel vieler Osterspaziergänger. Hier findet der traditionelle Ostereier-Weitwurf-Wettbewerb statt. Auch in diesem Jahr füllten sich die Plätze im Gerätehaus und der Platz davor recht schnell. Die fleißigen Helfer der Feuerwehr hatten Kaffee, Kuchen und auch kalte Getränke vorbereitet und waren für den Ansturm der Besucher gerüstet.

Ortsbürgermeister Thomas Schmidt begrüßte die Gäste und eröffnete den Wettbewerb. Zahlreiche Anwesende hatten sich in die Listen eintragen lassen und starteten in den unterschiedlichen Kategorien. Die Gruppen wurden unterteilt in: Kinder bis fünf Jahre, Kinder sechs bis zehn Jahre, Kinder elf bis 14 Jahre, Jugendliche 15 bis 17 Jahre, Frauen ab 18 Jahren und Männer ab 18 Jahren. In allen Gruppen fanden sich Teilnehmer, die ihr Können messen wollten. Rolf Schmidt-Markoski, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, war mit seinen Helfern auf dem Wiesengelände aktiv, um die geworfenen Weiten zu messen und die ganzen Eier wieder einzusammeln. Jeder Teilnehmer hat nur einen Versuch.

„Dieser Wettbewerb hat eine lange Tradition“, sagte Schmidt-Markoski. Die Jugend des Dorfes traf sich nach dem Ostersonntagsgottesdienst am Rande des Ortes, um ihr Geschick und ihre Kräfte zu messen. Mit dem Ostereier-Weitwurf-Wettbewerb wollen die Organisatoren den alten Brauch am Leben erhalten, gleichzeitig aber auch ein Freizeitangebot für die Osterferiengäste und Bürger schaffen. Es geht darum, ein hart gekochtes Osterei möglichst weit zu werfen. Dabei kommt es nicht nur auf die Weite an, vielmehr muss das Ei auch ganz bleiben. Der Rekord, datiert aus dem Jahr 2002 und liegt bei 73 Metern. Erzielt wurde er von Oliver Goldberg. Die ganz gebliebenen Eier, das ist die überwiegende Zahl, wurden am Schluss an die Gäste und Vereine verschenkt. Die zerplatzten Eier blieben als Vogelfutter auf der Wiese zurück.



Bei der Siegerehrung konnte Thomas Schmidt die jeweils drei Platzierten mit Gutscheinen und bei den Erwachsenen mit einem Präsentkorb auszeichnen. Schmidt bedauerte, dass nicht alle Platzierten bis zum Schluss geblieben waren. Die Preise wurden von heimischen Gewerbetreibenden gestiftet. Auch die Bad Honnef AG und die Westerwaldbank eG beteiligen sich als Sponsoren an diesem Wettbewerb.

Den Preis für die älteste Teilnehmerin erhielt Ute Lamberty (84), der älteste Teilnehmer mit 71 Jahren war in diesem Jahr Kurt Pape. kkö


Lokales: Altenkirchen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       

Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Waldbrand in Nauroth: Schnelles Eingreifen verhindert weitere Ausbreitung des Feuers

Am Freitagnachmittag (4. April) kam es am Ortsrand von Nauroth zu einem Bodenfeuer, das sich aufgrund ...

Warnung vor Fake-Bußgeldbescheiden vom Kraftfahrt-Bundesamt

Mit dieser persönlichen Warnung möchte unser Redakteur Wolfgang Rabsch auf eine besonders perfide Masche ...

Neuer Schulreferent stärkt Grundschulen in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld

Die Verbandsgemeinde (VG) Altenkirchen-Flammersfeld hat einen neuen Schulreferenten: Jens Fleck übernimmt ...

Peterslahr auf dem Weg in die digitale Zukunft: Start des Glasfaserausbaus

In Peterslahr haben die Bauarbeiten für das neue Glasfasernetz begonnen. Deutsche Glasfaser hat den ersten ...

JUZ-Podcast: Jugendliche aus Hamm (Sieg) starten mit Pilotfolge

Das evangelische Jugendzentrum in Hamm (Sieg) hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: einen Podcast ...

Aktualisiert: 14-jähriger Junge aus Oberraden wohlbehalten gefunden

Seit dem 11. März galt San Luca S. aus Oberraden als vermisst. Die Suche nach ihm hielt die Region in ...

Weitere Artikel


Nächtliche Einbrüche in Hamm und Pracht

Gleich zwei Einbrüche verzeichnete die Polizei in Altenkirchen für die Nacht zu Ostersonntag (1. April): ...

Wissener Posaunenchor ließ Osterklänge erschallen

Das hat Tradition in Wissen: Am Ostermorgen spielt der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde ...

Buchtipp: Wissenswege als Kulturbrücken

Die momentane Kulturkrise zwischen Europa und der arabisch-islamischen Welt könnte durch eine Wiederaufnahme ...

Neuer Ausbildungsberuf: Kaufleute im E-Commerce

Mit dem Kaufmann sowie der Kauffrau für E-Commerce gibt es ab August 2018 einen neuen Ausbildungsberuf. ...

Hachenburg bleibt auf dem Teppich

„Wieder mal gelacht?“ Na klar war das ein Aprilscherz. Hachenburg bekommt keine Seilbahn vom Innenstadtbereich ...

Olé España: C-Jugend der JSG Wisserland beim Costa-Brava-Cup

Drei Siege, zwei Niederlagen, eine Besichtigung im legendären Camp Nou, dem Stadion des FC Barcelona: ...

Werbung