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Nachricht vom 30.06.2018    

Nach dem deutschen Aus - Wer ist nun Favorit?

Der deutschen Mannschaft ist es nicht gelungen, den hohen Erwartungen gerecht zu werden. Bereits in der Vorrunde musste sich das Team von Trainer Joachim Löw geschlagen geben. Damit schied die erste Mannschaft der Favoritenrunde bereits aus dem Geschehen aus. Doch wer hat nun die Nase vorn im Kampf um den WM-Titel?

Symbolfoto

Formstarke Belgier
Tatsächlich ist es dem belgischen Team in der Gruppenphase gelungen, das eine oder andere Ausrufezeichen zu setzen. Die Chancen für den Sieg der Weltmeisterschaft stehen gut. Dafür verantwortlich war in erster Linie die gut sortierte Offensive, die immer wieder dazu in der Lage war, das Tor des Gegners in Bedrängnis zu bringen. Soll der Blick auf agierende Einzelspieler gelenkt werden, so blitzt schnell der Name Kevin de Bruyne auf. Dem Spieler von Manchester City gelang es immer wieder, Akzente in den wichtigen Spielen zu setzen und so dem Druck der großen internationalen Bühne standzuhalten.

Eine große Stärke der belgischen Mannschaft sind auch die Flügelspieler. Hier nimmt Eden Hazard eine große Rolle ein, der bereits in der Premier League auf seine große Schnelligkeit aufmerksam machen konnte. Im Zusammenspiel mit dem starken Vollstrecker Romelu Lukaku ergibt sich eine sehr starke Offensive, die zu Recht als Geheimfavorit gehandelt wird. Entscheidend für den weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft in Russland wird jedoch die Stabilisierung der Defensive sein, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht beobachtet werden konnte.

Starke Brasilianer
Gegen Serbien ist es dem brasilianischen Team gelungen, eine sehr starke Leistung auf den Platz zu bringen. Innerhalb von nur 20 Minuten wurde den Serben der Zahn gezogen, die sich zuvor noch selbst Hoffnungen auf das Weiterkommen gemacht hatten. Die spielerische Klasse, welche die Selecao hier an den Tag legte, war ein weiteres Mal beeindruckend. Auch aus diesem Grund scheint es nicht unwahrscheinlich, dass Brasilien nach dem Achtelfinale gegen Mexiko weiter eine wichtige Konstante des Turniers sein wird.



Etwas wehmütig dürfte so mancher Fan Brasiliens auf das Ausscheiden der deutschen Mannschaft in der Gruppenphase blicken. Denn hier ging die Chance verloren, sich für das Halbfinale im Jahr 2014 zu revanchieren. Angesichts der Form der deutschen Mannschaft wäre es sehr gut möglich gewesen, für einen fußballerischen Höhepunkt zu sorgen, der tiefe Spuren hinterlässt. Positive Signale könnten in jedem Fall von Brasilien ausgehen.

Spanien auf Kurs
Bei der WM 2014 blieb Spanien als amtierender Weltmeister vieles schuldig. Dem Team gelang es noch nicht einmal, die Gruppenphase zu überstehen. In Russland offenbart der Blick auf das spanische Team jedoch eine sehr gute spielerische Grundlage. In der Defensive verfügt der Kader mit Piqué und Sergio Ramos über zwei sehr erfahrene Innenverteidiger, die ihre Leistungen ausspielen können. Offensiv ruhen die Hoffnungen nicht nur auf den technisch sehr gut beschlagenen Mittelfeldspielern, sondern auch auf den Schultern von Diego Costa.

Restlos überzeugte das spanische Team bei der Weltmeisterschaft jedoch nicht. Einerseits gelang es nicht, die Gruppe zu dominieren, wie dies von Fans und Verantwortlichen im Vorfeld für möglich gehalten wurde. So stehen am Ende nur fünf Punkte hinter der spanischen Flagge, die jedoch bereits ausreichten, um das Weiterkommen zu feiern. Nun müssen die Spanier beweisen, dass sie auch gegen die vermeintlich großen Gegner dazu in der Lage sind, ihre Leistung auf den Platz zu bringen.


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