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Nachricht vom 20.08.2018    

Den Giebelwald neu erlebt: 65 „Siegperlen“ auf dem Erzquellweg Sieg

So hatten die Wanderer der „Siegperle“ den Giebelwald noch nicht gesehen: In den Personen von Rudolf Keßler, Reinhard Euteneuer und Uli Merzhäuser begleiteten als Wanderführer gleich drei hochkarätige Heimatkenner die Gruppe auf dem erzquellweg Sieg, ausgehend von der Erzquell-Brauerei in Niederschelderhütte auf den erst im vergangenen Jahr neu eröffneten Erzquellweg in der Naturregion Sieg. Sie überraschte die Teilnehmer mit zahlreichen Geschichten und Anekdoten aus der Region.

Den Giebelwald neu erlebt haben 65 „Siegperlen“ auf dem Erzquellweg Sieg. (Foto: Verein)

Mudersbach. Bedingt durch die eigenen, alljährlichen Wanderevents in Kirchen-Freusburg sind die Wanderfreunde „Siegperle“ Kirchen (Sieg) e. V. rund um das Burgdorf und im Giebelwald schon so manchen Pfad abgegangen. Umso erstaunter war eine 65-köpfige Gruppe des Vereins jetzt bei einer geführten Wanderung auf dem Erzquellweg Sieg, bei welcher sie Wege entdeckten und Geschichten erfuhren, die für sie absolutes Neuland bedeuteten. In den Personen von Rudolf Keßler, Reinhard Euteneuer und Uli Merzhäuser begleiteten als Wanderführer gleich drei hochkarätige Heimatkenner die Gruppe, ausgehend von der Erzquell-Brauerei in Niederschelderhütte auf den erst im vergangenen Jahr neu eröffneten Erzquellweg in der Naturregion Sieg.

Rudolf Keßler aus Niederschelden überraschte die Teilnehmer zudem mit zahlreichen Geschichten und Anekdoten aus der Region und machte Lust dazu, den Giebelwald mit völlig neuen Augen zu entdecken. Auch wenn das große Waldgebiet zwischen Mudersbach und Kirchen sonst als sehr schattig und angenehm zum Wandern gilt, stand der am Ende rund neun Kilometer lange Marsch diesmal auch ganz im Zeichen der sommerlich lang anhaltenden Hitzewelle. 34 Grad zeigte das Thermometer, als sich die „Siegperlen“ mit ihrem Vorsitzenden Sven Wolff auf dem Rundweg befanden, auf welchem es am so genannten Grenzbächlein vorbei weiter zur Mariengrotte ging, wobei die fast drei Meter hohe Marienfigur schon fast symbolisch zu einer Verschnaufpause auf den zahlreichen Sitzgelegenheiten zu ihren Füßen wies. Im weiteren Verlauf streifte der Verein das Ölsbachtal und erfuhr von der Bedeutung der so genannten Hohlwege. Am Erzquell-Stollen angekommen zauberte Uli Merzhäuser einige kühl gelagerte Erzquell-Getränke hervor, welche sich als wahre Durstlöscher erwiesen und wobei neue Lebensgeister für den Rückmarsch geweckt wurden. Aus der „Schatzkammer des Giebelwaldes“ heraus kommend, dessen Quellwasser bereits seit 1885 zum Bierbrauen dient, legte die Gruppe einen letzten Fußmarsch nach Niederschelden zum Hotel „Zum Storch“ ein, in welchem es sich die Teilnehmer bei einem zünftigen Abendessen noch gutgehen ließen. Wolff dankte abschließend vor allem den drei Wanderführern, welche mit ihrem Wissen und Engagement für Gäste und Wanderer unserer Region sicherlich eine Bereicherung seien. (PM)



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