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Nachricht vom 15.09.2018    

Tagesstätte der Neuen Arbeit feierte 20-jähriges Bestehen

Die Verantwortlichen der Neuen Arbeit Altenkirchen und des Caritasverbandes hatten zur Feier des 20-jährigen Jubiläums der Tagesstätte eingeladen. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung nahmen neben vielen Besuchern der Einrichtung,an der kurzen Feier teil.

Glückwünsche zum runden Geburtstag der Tagesstätte gab es für die Geschäftsführerin der Neuen Arbeit, Stefanie Schneider, unter anderem von Rolf-Schmidt Markoski, dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld. (Foto: kkö)

Altenkirchen. Zur Feier des 20-jährigen Bestehens der Tagesstätte für psychisch kranke Erwachsene, die gemeinsam von Caritas und dem Verein Neue arbeit e.V. betrieben wird, waren am Freitag, 14. September, zahlreiche Vertreter aus Rat und Verwaltung erschienen. Josef Zolk, Vorsitzender des Vereins, konnte neben Landrat Michael Lieber die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Hamm, Dietmar Henrichs, und Altenkirchen, Fred Jüngerich, auch den ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, begrüßen. Als Vertreter der Regionalgeschäftsstelle der IHK war Oliver Rohrbach erschienen.

Zolk ging in seiner Eröffnung auf den Werdegang der Einrichtung ein. Von Anfang an sollten hier erwachsene Menschen betreut werden, die krankheitsbedingt seelisch behindert sind und an einer in der Regel chronisch verlaufenden psychischen Beeinträchtigung leiden. Im November 1998 wurde die Tagesstätte gemeinsam mit dem Caritasverband als gemeindepsychiatrischer Verbund für den sogenannten Unterkreis gegründet, so Zolk weiter. „Diese Aufgabe hat die Tagesstätte in all den Jahren hervorragend erfüllt“, zeigte sich Zolk stolz. „Wir sind stolz darauf, dass wir diese Liegenschaft im vergangenen Jahr erwerben konnten und somit auch für die Zukunft gut aufgestellt sind. Wir haben hier am Standort mit zwölf Plätzen begonnen und bieten nun 25 Betroffenen Hilfe und Unterstützung.“



Landrat Michael Lieber wies in seiner Rede daraufhin, dass die zuständigen Stellen des Landkreises dieses Projekt seit den ersten Schritten begleitet hätten. Diese Einrichtung gehöre aus seiner Sicht mit zu den wichtigen Angeboten im Bereich Rehabilitation. „Jeder von uns hatte sicher bereits einmal einen Punkt erreicht, an dem es nur durch Gespräche und Unterstützung von Freunden und Verwandten weiterging“, so Lieber. Die hier betreuten Menschen hätten meist durch ihre Erkrankung die Bindung zur Außenwelt verloren und damit selten Ansprechpartner im direkten Umfeld. Hier greift die Tagesstätte. In diesem „geschützten“ Bereich führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gespräche, unterstützen und gehen den oft sehr langen Weg mit den Betreuten zurück in ein „normales“ Leben.

Stefanie Schneider, Geschäftsführerin der Neuen Arbeit, bedankte sich bei allen Anwesenden und lud zur Besichtigung der Räume und Teilnahme an „Workshops“ ein. Zum Schluss bot der Kochpunkt der Neuen Arbeit ein „fliegendes“ Buffet mit Fingerfood. Das Dessert und die Getränke wurden von den Besuchern der Tagesstätte zubereitet. (kkö)


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