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Nachricht vom 25.09.2018    

Ehrenamtsinitiative: „Ich bin dabei“ startet auch in Altenkirchen

Zu einer Pressekonferenz hatten die Verantwortlichen der Altenkirchener Verwaltung sowie die Moderatoren Brigitte Kuss und Klaus Lauterbach eingeladen. Thema war die vom Land angestoßene Initiative „Ich bin dabei“, die das ehrenamtliche Engagement außerhalb der bekannten Strukturen im Blick hat.

Präsentierten die Ehrenamtsinitiative: (von links) Sonja Hackbeil, Rebecca Seuser, Brigitte Kuss, Klaus Lauterbach, Fred Jüngerich, Natalja Neufeld-Gnörich und Rainer Düngen. (Foto: kkö)

Altenkirchen. Am gestrigen Montag (24. September) informierten die Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen und die Moderatoren über die vom Land und hier besonders von Ministerpräsidentin Malu Dreyer initiierte Initiative „Ich bin dabei“. Worum geht es hierbei? Bürgermeister Fred Jüngerich begrüßte die Gäste und nannte „Eckpunkte“. Es gehe in erster Linie darum, die reifere Generation anzusprechen und zu einem Engagement zu motivieren. Dies, so Jüngerich weiter, schließe natürlich niemanden aus. Wichtig war ihm zu betonen, dass die Ideen von den Beteiligten kommen müssten. Der Beigeordnete Rainer Düngen wird als Vertreter des Bürgermeisters dieses Projekt begleiten.

Verschiedene Ansätze und Projekte
Düngen erläuterte kurz die Hintergründe. Es gehe darum, Bürgern eine Plattform zu bieten, auf der sie sich mit Gleichgesinnten treffen und austauschen können. Dabei können die Gruppen sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen und vielschichtige Projekte entwickeln. Es solle keinesfalls eine „Konkurrenz“ zu bestehenden Vereinen oder Institutionen entstehen, sondern es liege im Interesse aller Beteiligten, Projekte zu entwickeln, die die ehrenamtliche Arbeit stärken. Sicherlich, so Düngen weiter, könne es Ideen geben, die zu einer gemeinsamen Aktion von Vereinen und den hoffentlich entstehenden Gruppen führen. Ob die Mitglieder einer solchen Initiativgruppe sich dann als gesamte Gruppe oder als Einzelmitglieder einem Verein anschließen, bleibt jedem selber überlassen.



Projekt-Werkstatt mit Moderatoren
Das Moderatorenteam,bestehend aus Elke Hachenberg, Brigitte Kuss und Klaus Lauterbach, wird die Arbeitstreffen begleiten. Kuss und Lauterbach erläuterten ihre Intension zu diesem Projekt. Beide möchten den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit über die Ortsgemeindegrenzen hinweg stärken. Kuss liegt es am Herzen, „Bürger, die neu in unsere Verbandsgemeinde kommen, einzubinden, ohne gleich einem Verein beitreten zu müssen.“ Die Moderatoren werden die Veranstaltung Projekt-Werkstatt, bei der Ideen entwickelt werden sollen und können, begleiten. Rebecca Seuser, Koordinatorin des Projektes bei der Verbandsgemeindeverwaltung, führte aus, „Die VG Flammersfeld, die bekanntermaßen mit der VG Altenkirchen fusioniert, hat bei diesem Projekt bereits Erfahrungen gesammelt, von denen wir nun profitieren können.“

Im Oktober geht es los
Am 10. Oktober findet um 15 Uhr in der Stadthalle Altenkirchen eine Auftaktveranstaltung statt. Zu dieser Veranstaltung lädt die Verbandsgemeinde alle Bürger ab 65 Jahre schriftlich ein. Diese „Altersgrenze“, betonte Sonja Hackbeil, Büroleiterin, sei noch nicht endgültig festgelegt. Wie alle Beteiligten betonten, ist dieses Projekt für alle Altersklassen offen und nicht auf eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung begrenzt. Düngen stellte fest, dass niemand jetzt schon Prognosen über die Zahl von Teilnehmern abgeben könne. „Da müssen wir den 10. Oktober abwarten“, so Düngen weiter. (kkö)



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