Werbung

Nachricht vom 21.10.2018    

Oktoberfest in Neitersen: Die Wiedhalle bebte

Beide Tage des Oktoberfestes in Neitersen, das in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feierte, waren gut besucht. Für die Oktoberfesttage verwandelten das Team der Wiedbachtaler Sportfreunde und die Crew von Festwirt Michael (Muli) Müller die Halle in die „Wiesn-Halle“ der Region.

Festwirt Michael Muli) Müller (rechts) macht auch als Sänger mit den „Alpenstürmern“ aus Tirol eine gute Figur. (Foto: kkö)

Neitersen/Region. Am Freitag und Samstag (19./20. Oktober) war die Wiedhalle in Neitersen einmal mehr Anziehungspunkt für die Freunde des Wiesn-Frohsinns. Los ging die Wiesn-Sause der Wiedbachtaler Sportfreunde und von Festwirt Muli Müller am Freitagabend: Das Publikum, zumeist zünftig in Dirndl und Lederhose gewandet, wurde durch die Burgkapelle Hartenfels begrüßt. Die Musikerinnen und Musiker verstanden es, die Besucher „auf Touren“ zu bringen bevor die bereits durch mehrfache Auftritte in Neitersen bekannte Gruppe „Stockhiatla“ aus Kärnten die Bühne „enterte“. Wie in den Jahren zuvor konnten die fünf jungen Musiker mit ihrem breiten musikalischen Repertoire begeistern. Der Freitag, so Marco Schütz von den Sportfreunden, war eine Folge der stetig zunehmenden Beliebtheit des Festwochenendes. Vor einigen Jahren hatten Sportfreunde und Müller die Idee, da die Samstagsveranstaltung immer sehr schnell ausverkauft war, bereits freitags mit dem Fest zu starten. „Es war ein Risiko“, so Schütz weiter, „aber wie wir jetzt sehen, die richtige Entscheidung.“

„Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf“: Oktoberfestsamstag in Neitersen
Die Karten zum Oktoberfest Neitersen waren bereits im Sommer ausverkauft, so Festwirt Müller. Bereits beim Einlass war Warten angesagt. Viele kamen früher, um sich erst einmal mit zünftigen Speisen für eine lange Feiernacht zu stärken. Die Besucher strömten unaufhaltsam in die „Wiesn-Halle“ wo der Festwirt persönlich das „Zepter“ über die Tischverteilung schwang. Oft, so die Veranstalter, sind es Gruppen, Vereine oder Nachbarschaften, die Tische bestellen. Alle gehen davon aus, dass auch im nächsten Jahr die Karten kurz nach dem Vorverkaufsstart vergriffen sind. Zunächst gab es oft ein großes „Hallo“, wenn die oder der letzte der Gruppe, im Gedränge Verschollene, dann doch wiedergefunden werden konnte. So waren, auch in diesem Jahr, der Junggesellenverein Oberlahr (JGV), der im kommenden Jahr sein 110-jähriges Bestehen feiern kann, die KG Altenkirchen und viele andere Vereine angereist.



Den musikalischen Auftakt gestalteten am Samstag wieder einmal die „Alpenstürmer“ aus Tirol. Reini und Jakob sind den Besuchern von ihren zahlreichen Auftritten in Neitersen bestens bekannt. Einige der Besucher sagten, dass sie wegen der beiden zum Oktoberfest nach Neitersen kommen. Die Musiker und Entertainer fanden, wie eigentlich bei all ihren Auftritten, sofort den richtigen Drahtzu ihrem Publikum. Die beiden binden die Besucher mit ein und begeistern dann mit ihrem Können und Klamauk. Viele Besucher sangen und tanzten, soweit der Platz dies zuließ, und waren bereits recht früh in ausgelassener Stimmung.

Fassanstich: Jüngerich genügte ein Schlag
Unterbrochen wurde der Auftritt durch den obligatorischen Fassanstich, den in diesem Jahr der Bürgermeister Fred Jüngerich vornahm. Assistiert von Festwirt Müller und Marco Schütz, schaffte Jüngerich es, mit einem Schlag, dem Fass das kühle Nass zu „entlocken“. Dies führte auf und vor der Bühne zu Begeisterungsstürmen. Zudem wurde Michael Müller, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wurde, ein Trikot der ersten Mannschaft der SG Neitersen/Altenkirchen (Rheinlandliga) mit der Rückennummer 50 und dem Schriftzug „Muli“ überreicht. Natürlich gehörten auch die „Alpenstürmer“ zu den Gratulanten und sorgten dann weiter für beste Stimmung.

Nach einer kurzen Umbaupause, die viele Besucher nutzten, um Luft und Kraft zu tanken, ging es weiter mit „Stockhiatla“. Ähnlich wie die „Alpenstürmer“ konnten auch sie ihr Publikum wieder mitreißen und begeistern. Jedem in der Wiedhalle war zu diesem Zeitpunkt klar, dass es ein sehr langer Abend werden würde. Die Bedienungen, die trotz des großen Andrangs, stets freundlich waren, hatten zeitweise Probleme die Getränke zu den Tischen zu bringen, weil die Besucher jeden freien Zentimeter zum Tanzen und Schunkeln nutzten. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gelacht und gefeiert. Das Wichtigste für alle war aber: Es blieb friedlich und ruhig, trotz der vielen Besucher. (kkö)


Lokales: Altenkirchen & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       
       
       

Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Verdächtige Personen in leer stehendem Gebäude in Hamm gesichtet

In Hamm/Sieg wurden am Donnerstagabend (3. April) verdächtige Personen in einem leer stehenden Gebäude ...

Stadtrat Altenkirchen berät doch nicht über Teilwiedereröffnung der Stadthalle

Immerhin hatten zehn Zuhörer jeweils den Weg in den Sitzungssaal des Altenkirchener Stadtrates „gefunden“, ...

Premiere von "Nicci & Vicci und das Karpatenkalb" im Apollo-Theater in Siegen

Am Dienstag, 8. April, feiert das Stück "Nicci & Vicci und das Karpatenkalb" von Klaus Krückemeyer seine ...

Altenkirchener Marktwurst startet in neue Saison und unterstützt soziale Projekte

Am Donnerstag (3. April) beginnt die vierte Saison der Altenkirchener Marktwurst mit einem neuen Lieferanten ...

Großer Erfolg für Kreismusikschule Altenkirchen bei "Jugend musiziert"

Sechs talentierte Schüler der Kreismusikschule Altenkirchen nahmen erfolgreich am Landeswettbewerb "Jugend ...

Thomas Schröter erhält Ehrenamtspreis der Verbandsgemeinde Kirchen

Am Donnerstag (27. März) fand die Jahreshauptversammlung des VFL-Kirchen 1883 e.V. im Hotel Restaurant ...

Weitere Artikel


Gebhardshainer Herbstmarkt lockte wieder mit buntem Programm

Ein kleiner Kinder-Flohmarkt lockte ebenso wie ein Segway-Parcours am Rathaus, eine Eisenbahn und ein ...

Konzertabend mit Da Capo Living Gospel

Nach dem großen Jubiläumskonzert im vergangenen Jahr trat der Gospelchor Da Capo Living Gospel am Samstagabend, ...

Unfall mit zwei Verletzten und eine Unfallflucht

Die Polizei Straßenhaus wurde am Wochenende zwei Mal nach Horhausen gerufen. Auf dem Parkplatz eines ...

Encantada lässt ergreifende Musik zum Totensonntag erklingen

Neu ist der Vereinsname, nicht neu allerdings ist das Format der 55-Minuten-Konzerte: Zu seinem ersten ...

Solotheater brachte Goethes Faust auf die Bühne der IGS

Von der Integrierten Gesamtschule (IGS) Betzdorf-Kirchen erreicht uns ein kleiner Bericht über eine Theateraufführung ...

Mariengrotte in Wallmenroth ist wieder erreichbar

Im Wald bei Wallmenroth gibt es seit Jahrzehnten eine Mariengrotte. Allerdings: Allerdings war der Weg ...

Werbung