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Die Linke: Krankenversorgung rekommunalisieren
Die Fraktion der Die Linke im Altenkirchener Kreistag hat jetzt in einer Presseertklärung unter anderem zur Situation der Inneren am Antonius-Krankenhaus in Wissen und zur Notarztsituation Stellung bezogen.
Kreis Altenkirchen. Die Krankenversorgung im Kreis drohe, "den Bach hinunter zu gehen und die Politik steht hilflos daneben", heißt es in einer Presseerklärung der Fraktion der Linken im Kreistag zur Krankenversorgung. Nun zeige sich das Ergebnis einer völlig fehlgeleiteten Privatisierungspolitik der CDU im Kreis. Diese reibe sich derzeit selbst ungläubig die Augen bei dem Anblick der Früchte ihrer eigenen Politik.
Die Linke fordere deshalb: "Krankenhäuser haben nichts in privatwirtschaftlichen Händen zu suchen. Die Gesundheit unserer Bürger darf nicht zum Spielball der Gewinnsehnsüchte der Krankenhausbetreiber werden. Wir fordern den Verkauf der Aktienanteile des Kreises am RWE-Konzern, um einen Wiedereinstieg in die kommunale Krankenversorgung zu ermöglichen. Die Bürger des Kreises erwarten von der Politik nicht das Spekulieren mit Aktiendividenden, sondern dass sie deren Grundversorgung, gerade im Gesundheitsbereich, sichert.
Unsere erste Solidarität gilt jedoch den Beschäftigten der inneren Abteilung in Wissen. Sowohl die Kreistagsfraktion der Partei Die Linke als auch die gesamte Kreispartei bieten ihnen jegliche mögliche Unterstützung im Kampf um ihre Arbeitsplätze an, und bitten gleichzeitig die Wissener Bürger, dies auch zu tun."
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