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Nachricht vom 05.02.2010    

Wer will Triathlon-Luft atmen?

Die Westerwald Bank und RSG Montabaur suchen fünf Wettkampf-Neulinge für den Westerwald-Triathlon Ende Juli in Ransbach-Baumbach. Die Bewerber dürfen bislang noch nicht an einem Triathlon teilgenommen haben, sie werden von einem Triathlon-Profi trainiert und erhalten die notwendige Ausrüstung.

Westerwald/Ransbach-Baumbach. Zum zweiten Mal suchen die Radsport-Gemeinschaft Montabaur (RSG) und die Westerwald Bank fünf Personen, die beim 4. Bauch & Müller Westerwald-Triathlon Ende Juli in Ransbach-Baumbach teilnehmen. „Mein erster Triathlon“ heißt das Projekt, bei dessen erstem Durchgang 2008 RSG und Westerwald Bank 79 Bewerber für die fünf Startplätze verzeichneten. „Wir wollen hier in der Region den Ehrgeiz wecken, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, in dem die drei populärsten Ausdauersportarten kombiniert gefordert werden", sagte Bankvorstand Wilhelm Höser bei der Präsentation in Ransbach-Baumbach und würdigte das Engagement der RSG für diese Disziplin. 320 Teilnehmer im letzten Jahr seien ein stolzes Ergebnis.
Vier Monate Training stehen den fünf künftigen Triathleten bis zum Wettkampf am 24. Juli bevor, die von heimischen Sponsoren mit dem entsprechenden Trainings- und Wettkampf-Equipment wie Leih-Rennrad, Neoprenanzug, Teamkleidung oder Sportbrille ausgerüstet werden. Allen voran ist es Jens Kaiser, erfolgreicher Triathlet aus der Region und Initiator des Projekts, der die Sportler betreut und nach einem ersten Leistungstest im CenterSports Staudt mit ihnen individuelle Trainingspläne erarbeiten wird. „Außerdem steht während der Trainingsphase auch die Teilnahme an einem Testwettkampf an“, sagt der Triathlon-Abteilungsleiter der RSG. Kaiser, im Hauptberuf Personal Trainer, hat auf Landesebene bereits mehrere Meistertitel errungen, schaffte es wiederholt bei Deutschen Meisterschaften auf das Siegerpodest und war im Jahr 2006 Mitglied des Nationalkaders im Triathlon. „Nach dem großen Zuspruch vor zwei Jahren war es nur konsequent, eine zweite Auflage des Projekts zu starten“, so seine Überzeugung. Dem konnte Sportkreis-Vorsitzender Herbert Rimpler nur zustimmen, gelte es doch auch, diejenigen Teilnehmer, die man durch die Aktion für den Sport begeistere, längerfristig an einen Verein wie die RSG, die mittlerweile 60 aktive Triathleten verzeichne, zu binden. „Der Zuspruch der letzten Jahre“, so berichtete RSG-Geschäftsführer Oliver Spitzhorn, „führt natürlich dazu, dass wir als Veranstalter auch darüber nachdenken, das Angebot zu erweitern und eventuell einmal einen Triathlon über die Mitteldistanz anzubieten.“ Doch das sei noch nicht spruchreif.
Zunächst gilt es für die Triathleten, im Juli 500 Meter schwimmend durch den Erlenhofsee sowie 20 Kilometer auf dem Rad und weitere fünf Kilometer laufend zu bewältigen. „Die Unterstützung von Stadt- und Verbandsgemeinde ist natürlich da“, versicherte Bürgermeister Michael Merz, der sich ausdrücklich bei den Sponsoren und Organisatoren bedankte. „Schließlich bringt eine solche Veranstaltung die ganze Region nach vorne.“ Ein Triathlon-Neuling soll dabei aus den Reihen der Westerwald Bank kommen. „Wir schreiben einen Startplatz intern unter den Kollegen aus und wollen auch hier den Ehrgeiz wecken, die Traithlon-Distanz zu bewältigen“, so Sebastian Heidrich, Leiter der Geschäftstelle in Ransbach-Baumbach.
Bewerbungsformulare, um als Mitglied des Quintetts der RSG und der Westerwald Bank teilzunehmen, können online ab sofort über die Homepage der Bank unter www.westerwaldbank.de oder über www.jens-kaiser.net abgerufen werden. Hier finden sich auch die ausführlichen Erläuterungen zur Teilnahme. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 16 Jahren und ein gesundheitlich unbedenklicher Zustand. Außerdem dürfen die Bewerber noch nie an einem Triathlon teilgenommen haben. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar, danach werden die ausgewählten Bewerber benachrichtigt und zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.
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Suchen fünf künftige Triathleten für den 4. Westerwald-Triathlon in Ransbach-Baumbach (von links): Andreas Schmidt von Augenblick Optik in Wirges, RSG-Geschäftsführer Oliver Spitzhorn, Trainer Jens Kaiser, Sportkreis-Vorsitzender Herbert Rimpler, Bürgermeister Michael Merz und Westerwald Bank-Vorstand Wilhelm Höser.


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