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Nachricht vom 29.04.2019    

Wählergruppe Stötzel: Mudersbacher Bauhof soll kooperieren

Die Mudersbacher Wählergruppe Stötzel besuchte den Kirchener Bauhof und informierte sich über die Kooperationen mit anderen Gemeinden. Geht es nach der Wählergruppe, soll auch der Mudersbacher Bauhof hierbei mitmachen. Effektiver Personal- und Maschineneinsatz, ein breites Fachwissen durch verschiedenste Handwerksberufe der Bauhofmitarbeiter und eine deutlich wirtschaftlichere Aufgabenerledigung seien die Vorteile.

Mitglieder der Mudersbacher Wählergruppe Stötzel besuchten den Kirchener Bauhof: (von links) Bauhofleiter Georg Happ, Frank Schade, Bruno Küppers und Jens Stötzel. (Foto: Wählergruppe Stötzel)

Mudersbach. 2012 starteten die Stadt Kirchen und die Ortsgemeinde Brachbach ihre Bauhofkooperation, der mittlerweile auch die Ortsgemeinden Niederfischbach und Harbach beigetreten sind. Bei einem Besuch des Kirchener Bauhofes mit anschließendem Rundgang über das Bauhofgelände informierte sich eine Abordnung der Mudersbacher Wählergruppe Stötzel bei Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen und Bauhofleiter Georg Happ über die Vorteile der Zusammenarbeit sowie die bisherigen Erfahrungen. Effektiver Personal- und Maschineneinsatz, ein breites Fachwissen durch verschiedenste Handwerksberufe der Bauhofmitarbeiter und eine insgesamt deutlich wirtschaftlichere und effizientere Aufgabenerledigung – die Vorteile gegenüber einem kleinen Bauhof wie dem der Ortsgemeinde Mudersbach liegen laut Pressemitteilung der Wählergruppe auf der Hand. „Gerade beim Fuhrpark und den Maschinen lassen sich Synergieeffekte und damit finanzielle Einsparpotentiale erzielen“, berichtete Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen.



„Schon über zwei Jahre liegt Ortsbürgermeister Maik Köhler und dem Ortsgemeinderat ein extern erstelltes Gutachten über den Mudersbacher Bauhof vor, welches Vorteile, Synergien und finanzielle Ersparnisse aufzeigt. Nicht nachzuvollziehen, warum Mudersbach nicht mitmacht“, sagt Jens Stötzel. „Leider ist hierüber nie ernsthaft beraten worden“, kritisiert Bauausschussmitglied Bruno Küppers den Stillstand im Entscheidungsprozess. „Eine Schuldenlast von 14 Millionen Euro sind für uns Verpflichtung über neue Wege nachzudenken, wie wir unter anderem unsere Bauhofaufgaben vielleicht besser, effizienter und wirtschaftlicher erledigen können“, so Frank Schade zu den Zielen der Wählergruppe, die zum selben Thema im Mai auch die Ortsgemeinde Brachbach noch besuchen wird. (PM)



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