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Nachricht vom 07.05.2019    

Große Vielfalt beim Konzert der Bergkapelle

Bereits vor dem offiziellen Einlass waren Parkplätze am und in der Nähe des Kulturwerks Mangelware. Die Bergkapelle Vereinigung Birken-Honigessen hatte zum Jahreskonzert eingeladen. Viele Besucher haben diesen Termin bereits lange vorher im Kalender notiert. Auch in diesem Jahr hatten sich die Organisatoren etwas Besonderes einfallen lassen.

Akrobatik beim Jahreskonzert der Bergkapelle: Nadja Hawranek am Vertikaltuch. (Foto: kkö)

Birken-Honigessen/Wissen. Am Samstag (4. Mai) hatte die Bergkapelle Vereinigung Birken-Honigessen in das Kulturwerk zu Wissen eingeladen. Das Jahreskonzert der Bergkapelle stand an. Bereits vor der Öffnung der Türen zum Kulturwerk waren Parkplätze Mangelware. Es zeichnete sich ab, dass die Halle wieder sehr gut gefüllt sein würde. Bereits der Beginn des Konzertes bot eine Überraschung. Marschieren die Akteure sonst auf die Bühne, wurde es in diesem Jahr voll vor der Bühne. Der Bergkapelle folgten die befreundeten Orchester Bindweider Bergkapelle und die Siegerländer Bergknappenkapelle aus Niederschelden. So standen rund 100 Musiker vor der Bühne und spielten gemeinsam den Marsch „Gruß aus dem Wisserland“, den Dirigent Sven Hellinghausen komponierte. „In dieser Klangfülle“, so waren sich die Besucher einig, „werden wir den Marsch wohl kaum noch einmal hören.“

Mit der Hymne des Westerwaldes
Die Konzerte der Bergkapelle sind immer wieder ein Genuss, waren sich alle Besucher einig. Der Vorsitzende Horst Steiger konnte in seiner Anmoderation einige Ehrengäste begrüßen. Hierunter waren Dr. Peter Enders, MdL, und Bürgermeister Michael Wagener. Die Moderation zu den Musikstücken hatten, in bewährter Weise, Elena Steiger und Carmen Radermacher, übernommen. Den Auftakt des Jahreskonzertes machte dann eine musikalische Reise durch die Zauberwelt von Harry Potter. Unterstützt von der virtuosen Cellistin Mara erklang dann „Angelo del Cielo“ aus der Oper Suor Angelica. Bei dem Stück „Fragile“ von „Sting“ zeigte die Cellistin ihr Können auch mit der Unterstützung einer Loopbox. Die Hymne des Westerwaldes „Ich bin aus´m Westerwald“ wurde dann vom Texter und Komponisten Ulrik Remy vorgetragen. Hierbei sang das Publikum begeistert mit.



Vielfalt begeisterte
Nach der Pause ging es dann mit einem Marsch aus der Feder von Sven Hellinghausen weiter: „Musikantenlust“. Diesen Marsch, so Hellinghausen, habe er dem ehemaligen stellvertretenden Präsidenten des Landesmusikverbandes, Hermann Josef Esser gewidmet. Esser, der ebenfalls anwesend war, war die Freude hierüber deutlich anzumerken. Zu der Filmmusik „The Ludlows“ zeigte Nadja Hawranek, eine wahre Künstlerin am Hängetuch, ihr Können und wurde begeistert gefeiert. Das Orchester hatte sich „Verstärkung“ geholt. Der bekannte Saxofonist Andrew Taylor aus Schottland reihte sich ein. Hellinghausen hierzu lachend: „Andrew Taylor war als Militärmusiker auf der ganzen Welt, nur Wissen fehlte ihm noch.“ Bei dem Stück „Moon River“ zeigte Taylor als Solist sein Können und erhielt zu Recht den Applaus des Publikums.

Neue Solisten am Start
Für das Stück „Concerto for Faculty and Band“ hatte Hellinghausen sich wieder einmal etwas Besonderes einfallen lassen. „Prominente Solisten“ kamen zum Einsatz, nämlich Peter Enders (Rohrglocken), Norbert Gehrmann von der KG Eulenberg (Kuhglocke), Hermann Josef Esser (Becken) und Michael Wagener (Pauke). Nach kurzem Proben konnte es losgehen. Esser brauchte einige Zeit, bis es dann doch klappte und das Publikum begeistert applaudierte. Den Abschluss des Konzertes bildete die Polka „Böhmischer Traum“. Der Komponist Norbert Gälle war nebst Ehefrau ebenfalls zum Konzert angereist. Nach einer Zugabe endete ein Musikgenuss der Extraklasse und alle Besucher freuen sich bereits jetzt auf das nächste Jahreskonzert. (kkö)



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