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Nachricht vom 15.03.2010    

SSG-Frauen machten vorzeitig Aufstieg klar

Nun ja, ein wenig musste schon gezittert werden. Dennoch ist der Aufstieg in die Regionalliga der Volleyballdamen aus Etzbach vorzeitig gesichert worden. In Freisen wurde alles klar gemacht. Danach gab's Sekt und Gesang.

Etzbach. Es ist vollbracht: Die Volleyballerinnen der SSG Etzbach sind Oberligameister. Nach einer souveränen Saison, die die erste Damenmannschaft bis zu diesem Spieltag ohne Niederlage absolvierte, wurde sie am Freitag vorzeitig mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Regionalliga belohnt. Mit Sekt und Gesang feierten die Spielerinnen um Trainer Hartmut Schäbitz ihren Erfolg nach einem erzitterten 3:0-Sieg gegen Freisen, der für die vorzeitige Entscheidung vonnöten war. "Wir haben sehr verkrampft gespielt, weil wir unbedingt 3:0 gewinnen und damit die Meisterschaft klarmachen wollten", erklärte der Coach, "eine so schlechte Annahme hatten wir die ganze Saison nicht."
Tatsächlich merkte man den Spielerinnen die Nervosität stark an. Eine glückliche Fügung, dass die Freisenerinnen dies nicht ausnutzten und selbst mit Fehlern zu kämpfen hatten. Im ersten Satz lieferte man sich zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bevor Etzbach zum 25:18 davonzog. In Satz zwei sah es dann danach aus, als sei der Knoten nach den Startschwierigkeiten geplatzt. Etzbach führte mit 21:14, bevor kurzzeitig gar nichts mehr klappte. Freisen kam auf 23:23 heran, doch die SSG bekam noch haarscharf die Kurve und machte die letzten beiden Punkte. Nach diesem kleinen Schockmoment wachten die Etzbacherinnen endlich auf und entschieden den dritten Satz mit 25:13 klar für sich. Mit ihren knallharten Angriffen stach besonders Kathrin Müller-Christ hervor, die am Freitag die beste Spielerin auf dem Feld war.
Mit diesem Sieg ist den Etzbacherinnen die Meisterschaft nun nicht mehr zu nehmen. Da ist es auch egal, dass die Leistung gegen Verfolger Holz am Tag darauf noch schlechter war als gegen Freisen und die SSG ihre erste Saisonniederlage einfuhr. "Holz wollte unbedingt gewinnen, um noch Vizemeister zu werden", erzählte Trainer Schäbitz, "bei uns war ein bisschen die Luft raus. Und man merkte der einen oder anderen Spielerin auch an, dass sie die Meisterschaft etwas zu lange gefeiert hatte." Der erste Satz verlief noch sehr ausgeglichen und endete mit 29:27 für den Gastgeber. Etzbach holte sich zwar den zweiten Satz mit 25:22, doch Schwächen in Annahme und Block ermöglichten Holz den Sieg (25:19, 25:16). Aber dieser kleine Fleck auf der bisher weißen Weste der SSG wird nun auch keinen mehr stören.
Alles, was jetzt noch kommt, ist die Zugabe. So können die Etzbacherinnen ganz entspannt in die Partie mit Saarwellingen gehen und in ihrem letzten Heimspiel, am Samstag um 20 Uhr in der Großsporthalle Hamm, ihren Fans noch einmal etwas von ihrer Schokoladenseite zeigen, die man vorige Woche nicht so gut sehen konnte. Als Dankeschön für die tolle Unterstützung wollen die Spielerinnen ihren Fans das ein oder andere Freibier spendieren.
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Foto: Ungetrübte Freude herrschte bei der SSG Etzbach über ihren vorzeitigen Einzug in die Regionalliga. Von links: Hartmut Schäbitz, Melissa Hermes, Linda Damerau, Katja Schmitz, Jana Schäbitz, Lea Schäbitz, Jennifer Bender, Sarah Gerhards, Kathrin Müller-Christ, Janina Pattberg.



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