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Nachricht vom 03.06.2010    

Westerwald Bank bleibt auf Erfolgskurs

Ein gestiegenes Einlagen- und Kreditgeschäft, eine Rekord-Bilanzsumme, Wachstum bei den Mitgliederzahlen: Die Westerwald Bank setzt den Erfolgskurs der Vorjahre fort - zur Zufriedneheit der Vertreterversammlung, die in Altenkirchen tagte.

Altenkirchen/Westerwald. Ein wiederum gutes Geschäftsjahresergebnis konnte der Vorstand der Westerwald Bank der Vertreterversammlung in der Altenkirchener Stadthalle präsentieren. Dort erläuterte Bankvorstand Wilhelm Höser ausführlich sowohl die gesamtwirtschaftliche Lage wie die Entwicklung der heimischen Genossenschaftsbank für das Jahr 2009.
Mit einer Bilanzsumme von über zwei Milliarden Euro gehört die Westerwald Bank demnach zu den großen Volks- und Raiffeisenbanken in der Republik. Das deutliche Bilanzsummenwachstum konnte in 2009 durch ein Wachstum der Einlagen auf über 1,6 Milliarden Euro erreicht werden. Auch die Kreditzusagen stiegen deutlich auf über 325 Millionen Euro. Wie Höser ausführte, sind die wichtigeren Zahlen jedoch in der Entwicklung des Kundenvolumens im Genossenschaftlichen Finanzverbund zu sehen, das sich um 2,1 Prozent auf über 3,9 Milliarden Euro erhöhte. Stolz zeigte sich der Vorstand, dass die Bank im Jahr 2009 die Marke von 70.000 Mitgliedern überschritten hat.
Auch die Ertragslage hat sich weiter verbessert. Das Ergebnis vor Steuern konnte um 28 Prozent 11,5 Millionen Euro gesteigert werden, die Steuerquote stieg kräftig um 23 Prozent bei 5 Millionen Euro gezahlten Steuern. Mit großer Zustimmung wurde der Vorschlag der Gewinnverwendung durch die Vertreterversammlung unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Schmitz angenommen. Wie im Vorjahr zahlt die Bank eine Dividende von 5,5 Prozent. Höser unterstrich zudem die wirtschaftliche Bedeutung der Bank für die Region, in die aus Investitionen, Steuern, Dividenden, Löhnen und Gehältern im letzten Jahr über 27 Millionen Euro flossen. Zudem wurden seit 2003 in die Modernisierung des Geschäftsstellennetzes zwischen Kirchen und Ransbach-Baumbach, Rennerod und Rengsdorf 14,6 Millionen Euro investiert.
Großen Raum nahm die Analyse der aktuellen Länderverschuldung in Europa ein. Nach Hösers Ausführungen sind die Länderverschuldungen nur in ausgesprochen geringem Maße mit den Auswirkungen der Finanzmarktkrise begründbar. „Strukturelle Probleme in den Ländern selbst bestanden bereits über viele Jahre und haben sukzessive zu den Schuldenproblemen geführt“, so Höser, der beispielsweise auf die anhaltend hohen Lohnstückkosten in den hochverschuldeten Ländern hinwies, die in direktem Zusammenhang mit deren Wettbewerbsfähigkeit stehen. Kosequentes Sparen sei daher die Losung. Dieses werde sich aber auch auf die Wachstumsmöglichkeiten Deutschlands in 2010 und den Folgejahre auswirken. Höser: „36 Prozent der Exporte deutscher Unternehmen gehen alleine in die so genannten PIIGS-Staaten – Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Wenn hier gespart wird, und das muss passieren, werden wir es bei unseren Exporten deutlich merken.“
Nach der erwartungsgemäßen Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand standen Neuwahlen zum Aufsichtsart an. Hier erhielten die bereits in dem Gremium aktiven Mitglieder Andreas Becker für die Region Flammersfeld, Wilfried Ehrenstein für die Region Dierdorf sowie Herbert Giehl und Ulf Hassel für die Region Hachenburg erneut ein Mandat. Dank sagten Aufsichtsrat und Vorstand den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat, Barbara Metzger, Anne Nink und Daniel Gerharz, die aufgrund der turnusgemäßen Neuwahlen aus dem Gremium ausgeschieden sind.


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