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Rosenbauer: Hering sieht Ernst der Lage nicht
Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Josef Rosenbauer hat in Sachen Zustand der L 279 zwischen Friesenhagen und Katzwinkel nachgekartet: Der Kirchener ist mit der ministerialen Antwort aus Mainz auf seine Anfrage alles andere als zufrieden.
Friesenhagen/Kirchen. Vor kurzem hatte sich der Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion an Verkehrsminister Hering gewandt und ihn mit Nachdruck auf die Gefährlichkeit der "abschüssigen Buckelpiste" auf der L 279 zwischen Friesenhagen und Katzwinkel, von der er sich bei einem Ortstermin selbst überzeugt hatte, hingewiesen. Gleichzeitig hatte Rosenbauer vom Minister gefordert, diese Gefahrenstelle so schnell wie möglich zu beseitigen und für einen schnellen Ausbau zu sorgen. In Herings Antwort an den Abgeordneten allerdings sei von Sanierung keine Rede. Mit Hinweis auf knappe Finanzmittel bekam Rosenbauer lediglich "Maßnahmen der laufenden Instandhaltung" zugesichert.
"Offenbar ist sich Herr Minister Hering nicht bewusst, über welche Dimensionen von Straßenschäden wir hier reden. Kaum passen zwei große Fahrzeuge aneinander vorbei, Lkw neigen sich mitsamt tonnenschwerer Ladung, dass einem beim Zuschauen schwindlig wird. Hier geht es nicht um ein paar Frostlöcher, die der harte Winter hinterlassen hat, sondern um die ernste Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer. Für sichere Straßen zu sorgen, zählt zu den originären Aufgaben der Landesregierung. Um diese zu erfüllen, müsste schnell und vor allem nachhaltig gehandelt werden. Ich bedauere sehr, dass Herr Hering meine Einladung zu einem Termin vor Ort nicht angenommen hat, denn ich hätte ihm gerne gezeigt, was er hier durch "Maßnahmen der laufenden Instandhaltung" in einem "verkehrssicheren Zustand" halten will, wie er schreibt. Diese Antwort kann ich so nicht hinnehmen, und deshalb wird auch der Herr Minister das Thema L 279 nicht los", so Rosenbauer.
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