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Nachricht vom 18.07.2020    

Zwei Kinder rechtzeitig aus brennendem Haus gerettet

In Ingelbach hat in der Nacht zu Samstag, 18. Juli, ein Einfamilienhaus gebrannt. Als das Feuer ausbrach, befanden sich nach Angaben der Polizei zwei Kinder in dem Gebäude. Nachbarn seien durch einen lauten Knall aufgeschreckt, auf das Feuer aufmerksam geworden und haben die Kinder herausgeklingelt.

Das Feuer zerstörte das Dachgeschoss des Hauses. (Fotos: kkö)

Ingelbach. Die Leitstelle Montabaur alarmierte die freiwillige Feuerwehr Altenkirchen gegen 0.18 Uhr zu dem Brand in Ingelbach. Der gesamte obere Bereich stand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits im Vollbrand, berichtet Wehrleiter Björn Stürz. Die zwei Kinder, die sich im Haus befanden, waren bereits im Freien und blieben unverletzt. Der Brand war aus noch ungeklärter Ursache am Fassadenbereich an einem Anbau des Hauses entstanden, woraus sich letztendlich ein Vollbrand entwickelte. Dort sind nach ersten Ermittlungen am Tag Renovierungsarbeiten durchgeführt worden.

Gemeinsam mit den bereits auf der Anfahrt alarmierten Kräften aus Berod und Kroppach-Giesenhausen nahmen die Feuerwehrleute mehrere Strahlrohre vor. Die Wehren leiteten den Löschangriff von zwei Seiten ein. Über die Drehleiter aus Altenkirchen verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick. Einsatzleiter Michael Heinemann, Wehrführer Altenkirchen, wurde durch die Besatzung des Einsatzleitwagens unterstützt. Nachdem die Schlauchleitungen aufgebaut waren, konnte der Brand dann auch im Innenangriff bekämpft werden. Hierbei zeigte sich schnell, dass dies ein aufwändiger Einsatz werden würde, da der gesamte Dachbereich mit massivem Material ausgebaut wurde.

Erheblicher Bedarf an Atemschutzgeräten
Die Kräfte im Innenangriff mussten die Verschalung entfernen, um an die Brandnester heranzukommen. Von außen wurden über tragbare Leitern die Ziegel entfernt, um auch von hier die Glutnester ablöschen zu können. Über die Drehleiter wurden diese Arbeiten unterstützt. Da abzusehen war, dass erheblicher Bedarf an Atemschutzgeräten bestehen würde, wurde der Gerätewagen Atem- Strahlenschutz (GW AS) aus Wissen alarmiert. Dieses Fahrzeug, das zu den Kreisfahrzeugen gehört, bietet die Möglichkeit Atemschutzgeräte vor Ort wieder einsatzbereit zu machen. Zudem sind hier zahlreiche Geräte vorhanden.



Durch die Einsatzkräfte konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Neben den Feuerwehren aus Altenkirchen, Berod, Kroppach-Giesenhausen und Wissen, die mit rund 75 Einsatzkräften im Einsatz waren, war der Regelrettungsdienst mit einem Rettungswagen und zwei Kräften sowie der DRK-Ortsverein Altenkirchen-Hamm mit drei Fahrzeugen und sechs Leuten vor Ort. Die Polizei war mit einem Streifenwagen im Einsatz. Um die Sicherheit der eingesetzten Kräfte zu gewährleisten, standen Mitarbeiter des Stromversorgers zur Verfügung. Auch der Wehrleiter der Feuerwehr Verbandsgemeinde Hachenburg, Frank Sieker, machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Ursache ebenso wie die Höhe des Schadens ist unbekannt. Die Ermittlungen dauern gegenwärtig noch an. Das Haus ist derzeit unbewohnbar. (kkö)


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