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Nachricht vom 26.09.2020    

Neues Fahrzeug und Beförderungen beim Löschzug Flammersfeld

Die offizielle Indienststellung eines neuen Kommandowagens beim Löschzug Flammersfeld erfolgte am Freitag, 25. September. Das Fahrzeug, ein VW Amarok mit Doppelkabine und Ladefläche, steht der Führung nun als Einsatzmittel zur Verfügung. Wie der ehemalige Wehrleiter der alten Verbandsgemeinde Flammersfeld mitteilte, ist dieses Fahrzeug im Rahmen des Fahrzeugkonzeptes der Alt-VG Flammersfeld beschafft worden.

Der neue Kommandowagen des Löschzuges Flammersfeld (Fotos: kkö)

Flammersfeld. Der Löschzug Flammersfeld traf sich am Freitag, 25. September, im Gerätehaus. Grund für die Versammlung waren die offizielle Indienststellung des neuen Kommandowagens (KdoW), Beförderungen sowie Ehrungen. Verbandsgemeinde Bürgermeister Jüngerich konnte den Fahrzeug-Schlüssel an Wehrführer Alexander Oberst übergeben. Von der Verwaltung war neben dem Bürgermeister Armin Schmuck erschienen. Die Wehrleitung vertrat der stellvertretende Wehrleiter Raphael Jonas. Der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Ralf Schwarzbach war ebenfalls erschienen.

Der neue KdoW ersetzt einen 30 Jahre alten VW Synchro. Bei der Beschaffung, so Oberst und der ehemalige Wehrleiter Stefan Krämer, wurde Wert darauf gelegt, dass das neue Fahrzeug vielfältige Möglichkeiten bietet. Ein wichtiger Grund für die Beschaffung des VW Amarok war laut Krämer die Tatsache, dass dieses Fahrzeug als einziges die Vorgaben der Normen einhält. Das Fahrzeug verfügt über einen Allradantrieb und über eine Ladefläche, die zum Transport von Geräten genutzt werden wird. Auch ist es möglich, zur Unterstützung des Rettungsdienstes, eine Schleifkorbtrage zu transportieren. Dies, so die Verantwortlichen, sei erforderlich, wenn es gilt Verunfallte aus unwegsamen Gelände zu retten. Die Ladefläche lässt auch den Transport einer Hochdrucklöschanlage zu, die im Einsatz bei Flächenbränden genutzt wird. Auch hier erweist sich ein Allradantrieb als sinnvolle Einrichtung. Mit den Großfahrzeugen sei es manchmal kaum möglich an die Einsatzstellen zu gelangen, so Wehrführer Oberst.

Die Kosten für den KdoW betragen rund 60.000 Euro. Hiervon hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Flammersfeld ein Drittel übernommen. Hierbei wurde der Verein durch ortsansässige Unternehmen unterstützt. Diese Unterstützung zeigt die Wertschätzung, die der Löschzug in der Gemeinde genießt. 15.000 Euro wurden über die Landesförderung getragen. Den Rest trägt die Verbandsgemeinde.



Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen
Zum Feuerwehrmann-Anwärter wurden Ron Julian Schwarz und Jason Maurice Kinner ernannt und verpflichtet. Feuerwehrmann sind nun Tobias Müller und Nils Höller. Oberfeuerwehrmann wurde Mirko Fuchs und Hauptfeuerwehrmann ist nun Tim-Lucas Bay. Löschmeister ist der neue Dienstgrad von Sascha Krüschet und Marcel Klein. Marcel Klein wurde gleichzeitig zum Jugendwart des Löschzuges Flammersfeld bestellt. Michael Bruch erhielt als Dank für seine Arbeit an der Alarm- und Ausrückeordnung, die für die vier Einheiten der ehemaligen VG Flammersfeld erstellt wurde, den Dank der Verbandsgemeinde. Jüngerich nannte hierzu die aufwändige und zeitraubende Arbeit lobenswert. „Wir als Verwaltung wissen um das Engagement aller Feuerwehrleute, aber der ein oder andere legt immer noch mal ein „Schippchen“ drauf“, so Jüngerich in seiner Laudatio.

Eine besondere Ehrung, die von allen Beteiligten geheimgehalten worden war, erfuhr dann Stefan Krämer. Der ehemalige Wehrführer des Löschzuges und dann Wehrleiter der VG Flammersfeld habe sich, so Jüngerich, nach der Fusion aus privaten Gründen aus seinem Amt zurückgezogen. Dies, so Jüngerich weiter, sei bedauerlich aber auch nachvollziehbar. „Die jetzt große Verbandsgemeinde erkennt Dein Engagement an und deshalb haben wir einen Weg gesucht Dir zu danken“, so Jüngerich weiter. Stefan Krämer erhielt dann das recht selten verliehene silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande. (kkö)



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