Der neue Ottoturm wurde mit Bürgerfest eingeweiht
Der neue Ottoturm in Kirchen ist jetzt auch offiziell eingeweiht worden. Bei schönem Wetter waren viele Hunderte zum Einweihungsfest gekommen. Der Turm ist ein wichtiger Anlaufpunkt des "Druidensteiges". Im kommenden Jahr feiert die Aussichtsplattform in Kirchen-Herkerkersdorf ihr 100-jähriges Jubiläum.

Kirchen. Das Einweihungsfest des neuen Ottoturms in Kirchen-Herkersdorf war von Beginn an ein wahrer Publikums-Magnet und am Ende des Tages werden wohl mehrere hunderte von Besuchern dort gewesen sein. Stadt-Bürgermeister Wolfgang Müller sprach von einem bedeutenden Ereignis, das man nur drei Monate nach Auftragserteilung nun feiern könne. Er begrüßte unter den Gästen MdL Dr. Josef Rosenbauer, MdL Dr. Matthias Krell, den Beigeordneten Rainer Kipping, den Beigeordneten Rüdiger Brauer, Frank Reifenrath, Vertreter von Rat und Verwaltung, die Mitglieder des Fördervereins und Barbara Ruß von der Kreissparkasse Altenkirchen. Diese hat den Neubau des Turmes mit 5000 Euro unterstützt und gleich 10 Stufen des Turmes mitfinanziert. Müller sprach allen, die an der Neuerrichtung des Ottoturmes beteiligt waren, seinen Dank aus und erklärte, der Turm sei ein wichtiger Anlaufpunkt des zertifizierten Druidensteigs. Rainer Kipping sprach von einem wichtigen Bestandteil der Stadt Kirchen und einem touristischen Glanzlicht. Er lobte das schnelle Handeln vieler Bürger, die sich um den Erhalt, des Turmes und eine rasche Lösung zusammen gefunden hätten. Jens Nettelrodt, der Vorsitzende des Fördervereins, erhielt Applaus von den Festbesuchern, als er berichtete, dass der Verein zweidrittel der benötigten Gelder gesammelt habe. Er freute sich, im nächsten Jahr das 100-jährige Bestehen des Turmes feiern zu können. Der neue Turm sehe so aus wie das Original zuvor war, viele Leute, die schon lange nicht mehr beim Turm gewesen seien, glaubten, den alten Turm vor sich zu sehen. Rüdiger Brauer, der anschließend durch das weitere Programm führte, erklärte den Gästen jedoch, dass der neuen Turm im Quadrat um einen Meter erweitert sei, in der Höhe zwei Meter mehr habe und auch die Geländer an den Treppen und um die Aussichtsplattform um einiges Höher geworden seien. Dies alles habe mit den heutigen Sicherheitsbestimmungen zu tun.
Die Kleinen aus dem Kindergarten Herkersdorf/Offhausen führten im Anschluss einen Tanz auf, um danach die Stufe 100 mit dem Namensschild des Kindergartens zu versehen. Barbara Ruß beklebte die Stufen 72 bis 81 mit Schildern der Kreissparkasse Altenkirchen. Dabei wurde sie von Dr. Josef Rosenbauer, der maßgeblich die Werbetrommel für die finanzielle Unterstützung gerührt hatte, unterstützt. Hilfestellung gab zudem Bernd Schmidt, damit die Schilder beim Ankleben ein möglichst einheitliches Bild für die Besucher des Turms abgeben. Brauer versah die allererste Stufe mit seinem Namensschild und so ging es dann lustig weiter, alle Stufenpaten durften ihr Schild selbst anbringen. Bürgermeister Müller erklärte, dass diese Schilder erst einmal eine vorläufige Lösung sind, sie werden in naher Zukunft durch richtige Metallschilder ersetzt, die dann fest an die Stufen geschraubt werden.
Den ganzen Tag über herrschte am Ottoturm ein ständiges Kommen und Gehen. Die Besucher genossen den herrlichen Spätsommertag sowie das leckere Essen und die kühlen Getränke. Zudem war die Aussicht vom Turm grandios, die klare Luft erlaubte einen tollen Ausblick. (anna)
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