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Nachricht vom 30.10.2020    

Katzwinkel: Den vielen engagierten Ehrenamtlern gebührt Dank

Noch bevor zu weiteren pandemiebedingten Einschränkungen kam, wurde am Samstag (24. Oktober) in Katzwinkel wieder kräftig angepackt. Gleich drei Aktionen liefen im Ehrenamt zeitgleich an unterschiedlichen Stellen in der Ortsgemeinde Katzwinkel unter Beachtung der gültigen Hygienevorschriften. Ortsbürgermeister Hubert Becher informiert über die weitere Vorgehensweise zu St. Martin und des geplanten Vereinstreffens.

Unter strengen Verhaltensregeln waren mehr als 40 junge und alte Helfer/innen bei der Dorfsäuberungsaktion quasi als Umweltschützer für ihren Heimatort in der schönen Landschaft unterwegs (Foto: pr.)

Katzwinkel. Nachdem zwischenzeitlich für die gesamte Verbandsgemeinde Wissen alle St. Martinsumzüge abgesagt wurden, können leider die alternativen Ideen, die man schon vorab eingebracht hatte, nicht umgesetzt werden. Dennoch überlegt man weiter, so Hubert Becher, ob im besonderen für die Kinder der Kindertagesstätte Löwenzahn und der Barbara-Grundschule eine Alternative gefunden werden kann, die es möglich macht, weg vom Pausen-, Gruppen- oder Klassenraum den besonderen Geist und die Geste des Teilens von St. Martin erlebbar zu machen. Eine Entscheidung wird hierzu in Kürze fallen.

Wie Becher zudem mitteilte, muss der geplante Termin für das Treffen der ortsansässigen Vereinsvorstände am Montag, den 2. November aufgrund der neuen Corona-Richtlinien verschoben werden. Bei dem geplanten Treffen sollte u.a. ein Blick auf kommende Veranstaltungen und Vorgehensweisen geworfen werden. Zudem wollte Becher persönlich für das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde danken.

Gleich drei ehrenamtliche Aktionen gleichzeitig
Noch bevor es zu erneuten Einschränkungen aufgrund der Pandemie kam, war man am Samstag (24. Oktober) gleich in drei gleichzeitig laufenden ehrenamtlichen Aktionen an unterschiedlichen Plätzen in der Ortsgemeinde unter Einhaltung der Corona-Richtlinien aktiv. Rund 55 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligten sich an diesem Tag im freiwilligen Einsatz.

Die für das Frühjahr geplante und coronabedingt ausgefallene Dorfsäuberungsaktion wurde unter strengen Verhaltensregeln und Auflagen nachgeholt. Selbst ohne die Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und DRK, die ihre „ Reviere“ an separaten Terminen säuberten, waren über 40 junge und alte Helfer/innen quasi als Umweltschützer für ihren Heimatort in der schönen Landschaft unterwegs und sammelten Müll und Unrat ein.

Beim Abbau und Transport des Bushäuschen lief noch alles gut (Foto: KathaBe)


Im Zuge der Neugestaltung des Backes/Dorfplatzes in Elkhausen musste die Buswartehalle weichen. So sollte diese in einer weiteren Aktion an diesem Tag von Elkhausen zum herrlichen Aussichtspunkt zwischen Fähringen und Neustockschlade gebracht werden. Die Aufnahme, das Verladen und auch der Transport durch die Fa. Grossert zum neuen Zielort hatte noch gut geklappt, wo der Unterstand dann leider beim Abladen „zerbröselte“. „Wir hatten Glück im Unglück“, so Becher, denn es wurde niemand verletzt. Auch wenn die alte Hütte nicht mehr genutzt werden kann, laufen Überlegungen dennoch eine Art „Schutzhütte“ für Mountainbiker, Wanderer und Ausblick-Genießer an der ausgesuchten Stelle zu errichten. Weiter Informationen dazu folgen. In Elkhausen ist bis zur Neugestaltung des Dorfplatzes ein Ersatzwartehäuschen aufgestellt.



Auf der Zielgeraden beim Neuanstrich an der Barbara-Grundschule (Foto: KathaBe)


Aber auch an der Grundschule wurde an diesem Samstag wieder kräftig gewerkelt. Die Malergruppe rund um Mareike Otterbach kam an diesem Tag quasi auf die Zielgerade, so dass der Fassandenanstrich bis auf den Sockel quasi abgeschlossen werden konnte. Nach Abbau des Gerüstes und Einbau der neuen Garagentore (bis Ende November), wird die Barbara-Grundschule, die evtl. noch einen Namensschriftzug erhalten soll, in neuem Glanz erscheinen.

Auch im Namen der beiden Beigeordneten Peter Weber und Sascha Hombach bedankt sich Ortsbürgermeister Hubert Becher ganz herzlich für all die engagierten Einsätze und das große Engagement für die Umwelt, die Dorfentwicklung und die Verschönerung an der Barbara-Grundschule. Zudem galt sein Dank auch dem Schützenverein, der es mit seinem bewährten Hygienekonzept möglich machte, allen Helfern am Schützenhaus noch einen kleinen „Dankeschön-Imbiss“ anbieten zu können. (KathaBe)



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