Steinebach: Spaziergängerin verhindert schweren Bahnunfall
Das hätte böse ausgehen können. Eine Spaziergängerin entdeckte am Mittwoch, 4. November, Schottersteine, die über dem Gleisbett der Westerwaldbahn hingen. Zum Glück fuhr zu dieser Zeit kein Triebwagen entlang der Strecke zwischen Steinebach (Sieg) und Bindweide. Durch ihre Meldung an die Polizei verhinderte die Frau einen schlimmen Unfall.

Steinebach/Sieg. Mehrere Steine, die oberhalb des Gleisbettes mit Seilen an Baumästen aufgehangen wurden – das meldete am Mittwoch eine Spaziergängerin gegen 15.20 Uhr der Polizei. Ihre Entdeckung hatte die Frau auf der Bahnstrecke der Westerwaldbahn zwischen Steinebach (Sieg) und Bindweide gemacht.
Beamte der hiesigen Dienststelle fanden an dem Tatort drei Seile mit faustgroßen Schottersteinen vor. Die an einem Ast befestigten Formationen ragten so hängend in den Verkehrsraum der Westerwaldtrasse. Wäre zu diesem Zeitpunkt ein Triebwagen auf der Bahnstrecke gewesen, hätten die Steine unweigerlich die Frontscheibe des Zuges durchschlagen und somit zu einem folgenschweren Unfall im Bahnbereich geführt.
Es wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Zeugen, die im Bereich der Bahntrasse verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Betzdorf oder dem Polizeibezirksdienst Gebhardshain zu melden.
Hinweise und Rückfragen nimmt die Polizeiinspektion Betzdorf auf, telefonisch unter 02741-926146 oder oder Mail pibetzdorf@polizei.rlp.de (PM)
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