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Nachricht vom 05.03.2021    

The Gift of Music: Patrick Lück macht Mut in der Krise

Patrick Lück kämpft gerade für den Erhalt der Kultur- und Kreativ-Szene. Denn wer wäre prädestinierter als er, der Frontmann und Bandleader der Show- und Konzertband "Street Life", die weit über den Westerwald hinaus den allerbesten Ruf genießt? Am Freitag (5. März) hat er, gemeinsam mit anderen Künstlern, einen neuen Song veröffentlicht.

(Foto: Patrick Lück)

Region. Lück hatte bis 2007 seinen Lebensmittelpunkt immer im Kreis Altenkirchen, in Hamm/Sieg ist er groß geworden, in Wissen absolvierte er seine Lehre zum Banker, bevor er 2008 zu „Street Life“ stieß. Die übrigen Bandmitglieder sind oder waren größtenteils alle im AK-und WW-Kreis beheimatet. Lück ist seit über 20 Jahren in der von ihm so geliebten Musik-Szene unterwegs.

Er ist mittlerweile auch Inhaber der Künstleragentur OKAY Künstler & Acts und hat
deshalb das Song-Projekt „The Gift Of Music - One Voice für die Kunst- und Kreativ-Szene“ gestartet. Es vereint Sänger/innen und Musiker/innen aus unterschiedlichen Genres, um stellvertretend mit „einer Stimme“ für die gesamte Branche zu singen, und auf die genannte Problematik aufmerksam zu machen. Am Freitag, 5. März, veröffentlicht er deswegen einen neuen Song

In besseren Zeiten stand Patrick Lück noch vor Publikum auf der Bühne. (Foto: wear)


Die gesamte Branche leidet
Seit dem Ausbruch der Pandemie und dem ersten Lockdown ist für viele Kunst- und Kulturschaffende nichts mehr wie es war. Das „Quasi-Berufsverbot“ dauert nun schon fast ein ganzes Jahr und die gesamte Branche leidet trotz staatlicher Hilfen, die aber an vielen Solo-Selbstständigen vorbei gingen, oder einfach aufgrund der Dauer des Stillstandes nicht ausreichend waren, und weiterhin sind. In vielen Fällen heißt dies für Künstler, Techniker, Event-Manager und viele mehr, entweder auf die Grundsicherung, sprich Hartz IV zurückzugreifen, oder gar sich komplett aus der mitunter jahrzehntelang aufgebauten Selbstständigkeit zurückzuziehen, und sich einen anderen Job zu suchen.

Trotz all der Widrigkeiten fand und findet die Branche immer wieder Wege, durch zum Beispiel Balkon- oder Autokinokonzerte, LiveStream-Konzepte, Darbietungen in Höfen von Alters- und Pflegeheimen, oder anderen kreative Ideen, den Menschen Kunst- und Kultur darzubieten. Allerdings hat sich im Laufe der letzten Monate gezeigt, dass trotz dieser neuen Konzepte die Kultur-Szene weiterhin in ernsten Schwierigkeiten steckt, und wahrscheinlich auch noch länger bleiben wird.



Lück hofft, dass diese Zeiten bald zurück kommen. (Foto: wear)


„Es gilt mehr denn je, den Fokus auf diejenigen zu lenken, die Musik und Kunst zu den Menschen bringen und dafür zu sorgen, dass die Vielfältigkeit der Szene erhalten bleibt“, so Patrick Lück, der bereits mit vielen bekannten Stars wie Johannes Oerding, Max Giesinger oder Chris De Burgh die Bühne teilen durfte. „Ich weiß auch“, so der Sänger weiter, „dass unsere Aktion und unser Song nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein wird, denn seit März 2020 ist schon so viel geredet, aufgenommen, und demonstriert worden, dass selbst ein Blinder mitbekommen haben müsste, wie düster es für uns alle aussieht. Mein Wunsch ist es aber, dass wir Künstler uns untereinander unterstützen, einen Schulterschluss demonstrieren und natürlich auch gegenseitig Mut machen!“

Ein Song, der Mut und Hoffnung bringen soll
Im Song selbst, der von Patrick Lück und dem Freudenberger Produzenten Frank Buchen bereits 2009 für ihr Musical „Joshua's Song“ komponiert wurde, wird die Besonderheit und Macht der Musik und die Dankbarkeit für das Geschenk eben dieser besungen. Es soll die Wichtigkeit und Wertschätzung für die Musik stellvertretend für die vielen Facetten der Kunst herausgestellt werden und dass es gerade in diesen Zeiten gilt, zusammen dafür zu kämpfen sowie die Kultur-Konsumenten entsprechend zu sensibilisieren.

„We live and love the gift of music“! als Refrain-Zeile ist dabei die prägende Botschaft
Jeder Künstler/jede Künstlerin hat seinen/ihren Part selber aufgenommen und ein entsprechendes Video dazu gefertigt, welches dann am Ende in ein Musikvideo zusammengefügt wurde. Mit an Bord sind z.B. Sänger und SWR3-Moderator Michael Spleth, Ulla Ihm, Sängerin in der Ina Müller Band, oder Frank Rohles, Gitarrist u.a. aus dem „We Will Rock You“-Musical.



(wear)



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