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Pressemitteilung vom 22.05.2024
Region
Jägerprüfung 2024: 27 Absolventen des "Grünen Abiturs" im Kreis Altenkirchen
Nach erfolgreichen Bestehen der Jägerprüfung bekamen 27 Jungjäger ihren Jägerbrief von Landrat Dr. Peter Enders, welcher selbst eine Jägerausbildung absolvierte, überreicht. Neben praktischen Elementen umfasst die Prüfung auch theoretische Aspekte und erforderte eine Vorbereitungszeit von einem Jahr.
Die Gruppe der Absolventen mit den Mitgliedern der Prüfungskommission (Fotos: Carmen Eckardt)Krei Altenkirchen. Die 27 frisch gebackenen Jungjäger des Prüfungsjahrganges 2024 konnten am Sportheim in Bitzen den Jägerbrief aus den Händen von Landrat Dr. Peter Enders und dem Kreisjagdmeister Jörg Wirths entgegennehmen. Mehrere Prüfungstage lagen hinter den Frauen und Männern, die sich ein Jahr lang in kleinen Gruppen gemeinsam mit den Mentoren auf diesen Tag vorbereitet hatten. Geprüft wurden in der Schießprüfung die Waffenhandhabung und Treffer mit der Büchse, Kurzwaffe und Flinte, sowie in einem schriftlichen und mündlich-praktischen Teil, in dem Kenntnisse der Wildtierarten, Wildbiologie und Naturschutz gefordert waren. Weitere Prüfungsthemen waren der Jagdbetrieb, das Jagdhundewesen, Wildbrethygiene, Wildschadensverhütung, Land- und Waldbau sowie Jagdrecht.

Zunächst dankte der Kreisjagdmeister Jörg Wirths in seiner Ansprache allen Beteiligten, den Mentoren und Prüfern, Sabine Eichelhardt von der Unteren Jagdbehörde der Kreisverwaltung sowie den Schießobleuten Evi Bitzer und Manfred Fischer. Jörg Wirths forderte die Jungjäger auf, nun praktische Erfahrungen zu machen und jagdliche Kontakte in den Hegeringen zu knüpfen. Er gab ihnen mit, auf den Weg, sich waidgerecht zu verhalten, das heißt Anstand gegenüber Mensch und Tier zu wahren.

Der Landrat Dr. Peter Enders freute sich über die erfolgreiche Prüfung und erinnerte sich an seine eigene Jägerausbildung vor vielen Jahren. Er sagte, dass man diese Ausbildung nicht mal so nebenbei machen könne, die Absolventen müssen ein großes breit gefächertes Wissen in der Jägerprüfung nachweisen. Nicht umsonst wird die Jägerprüfung allgemein als das "grüne Abitur" bezeichnet. Außerdem sei die Jagd ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzes, betonte der Landrat.

Glückwünsche kamen auch von Dr. Heiner Nöllgen, dem Vorsitzenden der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbands Rheinland-Pfalz, der sich über das gute Niveau der Prüfung sehr erfreut zeigte. Er dankte Uwe Oppermann für die Bereitstellung der kreisgruppeneigenen Erlebnisschule Wald und Wild, die nun ein fester Bestandteil der Jägerprüfung ist. Ein weiterer Dank ging an die Bläsergruppe des Hegerings Hamm, die für den jagdmusikalischen Rahmen sorgte.

Absolventen des grünen Abiturs
Prüfungsbester mit einem Notendurchschnitt von 1,08 war Louis Heß aus Neitersen. Er erhielt ein Buchgeschenk für seine herausragende Leistung. Neben Heß haben außerdem: Nadine Amo (Alsdorf), Ben Bay (Kram), Thomas Becher (Windeck), Andre Brak (Morsbach), David Breuer (Schöneberg), Matthias Delopst (Mittelhof), Andre Fries (Weitefeld), Alexandra Gauß (Windeck), Karl-Josef Groß (Windeck), Merle Hachenberg (Bitzen), Jan Heidrich (Elkenroth), Volker Heidrich (Elkenroth), Matthias Heß (Neitersen), Paulina Jakob (Betzdorf), Holger Johannes (Daaden), Antonia Krafzik (Daaden), Leon Löwe (Mörlen), Johannes Mast (Burglahr), Gerhard Reiter (Pracht), Fiona Schäfer (Kram), Luna Schlosser (Neunkirchen), Gerrit Stühn (Weitefeld), Frank Swoboda (Waldbröl), Markus Thielmann (Daaden), Noah Warzecha (Eichelhardt) und Sinah Wirths (Bitzen) die Jagdprüfung erfolgreich bestanden. (PM)
 
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