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Nachricht vom 01.08.2017
Region
Altenkirchen und Oberbergischer Kreis: Landräte besprechen Kooperation
Die Landräte des Kreises Altenkirchen und Oberbergischer Kreis sehen Kooperationsmöglichkeiten zu gemeinsamen Themen wie dem Ausbau der L 278: Landrat Michael Lieber empfing kürzlich seinen Landratskollegen Jochen Hagt aus dem Oberbergischen Kreis in Altenkirchen, um gemeinsame Themen der Infrastruktur und des Tourismus zu besprechen.
Die beiden Landräte Michael Lieber (3.v.l.) und Jochen Hagt (3.v.r.) besprachen jüngst in Altenkirchen einige Kooperationsmöglichkeiten. Foto: Kreis AKAltenkirchen. Landrat Jochen Hagt wurde von Uwe Stranz, Leitender Kreisbaudirektor und Reinhard Schneider, Leiter des Leitungsstabes, begleitet. Auf Seiten des Landkreises Altenkirchen nahmen Berno Neuhoff, Leiter der Regionalentwicklung und Tim Kraft, Leiter der Wirtschaftsförderung, teil.

„Wir halten es für äußerst wichtig, über die Kreisgrenzen hinaus sinnvolle Kooperation, die für alle einen Nutzen stiften, zu prüfen und dann auch umzusetzen“, waren sich Landräte Michael Lieber und Jochen Hagt einig.
Der Ausbau der L278 ist ein aktuelles Thema, das gemeinsam bearbeitet wird. Der Oberbergische Kreis plant im Bereich L278 größere Baumaßnahmen, die in den Kreis Altenkirchen hinein ragen. „Wir können uns vorstellen, über die L 278 zukünftig einen direkten Anschluss an die A4 herzustellen, was positive Auswirkungen für die gesamte Region beinhaltet“, erklärte Landrat Jochen Hagt.

Landrat Michael Lieber sagte volle Unterstützung zu, da dies eine Verbesserung für die Bürgerinnen und Bürger von Friesenhagen bis Wissen und Hamm bedeuten würde. „Es wäre für Unternehmen im nördlichen Kreisgebiet ein positives Signal, wenn ein Autobahnanschluss zur A4 entstehen würde, der die Wege verkürzt“, so Lieber.

Die Zusammenarbeit im Bereich Tourismus war ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung. Lieber führte aus, dass man es für sinnvoll erachte, den Natursteig-Sieg, der über Birken-Honigsessen führt, mit dem Bergischen Wanderweg in Morsbach zu verbinden. „Wir sollten überlegen, wie man diese Strecke naturräumlich und gastronomisch interessant aufwerten könnte“, so Berno Neuhoff . Er schlug deshalb vor, ein Arbeitstreffen mit der Naturregion-Sieg, dem Naturpark Bergisches Land und den beiden Regionalentwicklungen der Kreise zu organisieren.

Landrat Jochen Hagt warb für neue Radwege: „Auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Morsbach und Wissen sehe ich Potential.“ „Über diesen Radweg könnte man die Westerwaldschleife, Bergisches Land und Friesenhagen bis zur Biggequelle miteinander verbinden“, erläuterte Uwe Stranz.

Die Vertreter der beiden Kreise sprachen sich am Ende ihres Austauschs für eine regelmäßige Berichterstattung über gemeinsamen Ziele und Projekte aus, um den Informationsfluss über die Kreisgrenzen hinaus zu verbessern. Ziel soll dabei sein, die Region mit ihren interessanten Veranstaltungen transparenter darzustellen und Bürgerinnen und Bürger besser zu informieren. Die beiden Landräte und ihre Mitarbeiter verabredeten bei den gemeinsamen Themenpunkten im Dialog zu bleiben.
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